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Esoterik- und Psychomarktkritik - ausgewählte öffentliche Beiträge




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Recht - Es wurden 65 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck
Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Sich dem Rechtsradikalismus stellen - mit der Kraft der Vernunft Rabe, Jens-Christian PUBLIC 2019-07-23 lesen printer kommentar

(SZ 20.07.2019) Der Suhrkamp Verlag hat begonnen, die Vorträge des Philosophen Theodor W. Adorno herauszugeben. Der Text "Aspekte des neuen Rechtsradikalismus", der vom Erstarken rechtsradikaler Kräfte handelt, macht den Eindruck, nicht vor einem halben Jahrhundert gedacht worden zu sein, sondern heute. Abgesehen  vom - auch immer etwas naiven - Schock, dass aktuelle politische Probleme so aktuell nun auch wieder nicht sind und manch Vernünftiges dazu schon vor langer Zeit gesagt worden ist, abgesehen davon schärft er den Blick für ein Phänomen, das heute selten beim Namen genannt wird, obwohl es so dringend nötig wäre wie lange nicht.

Genre: Beitrag
Von Landmädel-Romantik zu Rechtsextremismus Friedemann Karig PUBLIC 2019-07-19 lesen printer kommentar

(jetzt 31.03.2016) Eine schöne junge Frau, mittelalterlich gekleidet, steht mit Pfeil und Bogen in wilder grüner Natur. "European women are not victims", steht auf dem Bild. Sieht aus wie Werbung für eine HBO-Fantasy-Serie. Ist aber die neueste Propaganda-Schiene der Rechtsextremen. Mit ihnen versuchen junge Frauen und Mädchen, bisher in der Szene eher unterrepräsentiert, ihresgleichen für völkische Ideologien zu gewinnen. Auf Facebook findet man Gruppen wie "Just Nationalist Girls" oder "Filles d'Europe". Sie sind meistens europäisch ausgelegt, zeigen Bilder von Frauen aus der Ukraine, Belgien, Schweden oder Italien. Und schreiben auf Englisch dazu: "dreaming about Europe after liberalism", "family instead of feminism" oder "tradition beats every trend!". Auf den Videos spielen junge Mädchen Dudelsack und Harfe. Oder singen, in Tracht gekleidet, Volkslieder. Je nachdem, was ihrem "Ursprung" entspricht. Es geht also um die altbekannten Motive: Tradition. Revolution. Widerstand. Ein Europa der Stämme. Es wird die ganze Basndbreite bespielt, die es zwischen Landmädel-Romantik, Nationalismus und offenem Rechtsextremismus gibt.

# Genre: Beitrag
Der Dresdner Anwalt, der Stephan E. vertritt Tobias Wolf, Ulrich Wolf, Marta Orosz, David Schraven PUBLIC 2019-07-03 lesen printer kommentar

(SZO/Correctiv 03.07.2019) Er ist in Dresdner Gesellschafts- und Wirtschaftskreisen gut vernetzt und hat es zu einiger Berühmtheit gebracht: Frank Hannig, Rechtsanwalt. Nun dürfte seine Bekanntheit noc h steigen. Am Dienstag hat er die Verteidigung des mutmaßlichen Mörders Stephan Ernst übernommen. Der sonst so selbstbewusst und selbstsicher auftretende Anwalt verliert die Contenance, wenn man ihn auf seine Stasi-Zeit anspricht. Nach der Wende studiert Hannig Jura, gründet in Dresden eine Kanzlei und tritt der CDU bei. Hannig engagiert sich: als Präsident des Handballclubs Dresden, als Sprecher der Gewerbetreibenden in Heidenau, als ... Ein überaus wendiger Anwalt.

Genre: Journalismus
Wer ist der AfD-Politiker Björn Höcke? Benedict Neff PUBLIC 2019-06-27 lesen printer kommentar

(NZZ 03.11.2017) Björn Höcke, 45, ist der wohl meistgehasste Politiker Deutschlands. Für viele ist der Thüringer AfD-Chef ganz einfach ein Nazi. Versucht ein AfD-Politiker seine Partei in den Medien als gemässigt zu verteidigen, kommt stets der Einwand: aber Björn Höcke. Er gilt als das radikalste Element seiner Partei. Die «New York Times» schrieb über ihn einen Artikel mit der Überschrift: «The New Face of Racism in Germany» («Das neue Gesicht des Rassismus in Deutschland»). Höcke ist wie ein Gespenst in der deutschen Öffentlichkeit, immer präsent und doch abwesend. Über ihn wird geschrieben und geredet, Interviews gibt es aber kaum.

Genre: Journalismus
Neue Förderregeln: Droht Exit jetzt das Aus? Wienand, Lars PUBLIC 2019-06-21 lesen printer kommentar

(t-online 21.06.2019) Mitten in die Debatte um den mutmaßlichen Mord an Walter Lübcke ruft die Aussteigerberatung Exit-Deutschland um Hilfe: Der Bund wird die Arbeit im nächsten Jahr nicht mehr wie bisher fördern. Bereits im Mai hatten 150 Wissenschaftler "mit großer Bestürzung" in einem offenen Brief gewarnt, dass durch die neue Förderpolitik auch anderen wichtigen Strukturen das Aus drohe: Die drei Dachverbände der Opferberatung, der Mobilen Beratung und der Ausstiegsberatung würden faktisch bedeutungslos. Die Förderung verschiebt sich in Richtung gesellschaftliche Aufklärung und Prävention – weg von Angeboten an Personen, die bereits in extremistische Lager abgerutscht sind. Die Änderung bedeutet, dass der Bund seine Förderung auf größere Verbünde konzentriert.

Genre: Journalismus
Die braunen Schläfer erwachen Lobo, Sascha PUBLIC 2019-06-19 lesen printer kommentar

(SPON 19.06.2019) Was weckt rechtsextreme Schläfer und macht sie zu Tätern? Es ist nicht nur das eigene Umfeld. Sondern auch die verharmlosende Ignoranz bürgerlicher Kreise - und vielleicht auch die Wortwahl führender Politiker. Seit 1990 muss man von mindestens 195 Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland ausgehen. Walter Lübcke ist der Einhundertsechsundneunzigste. Wer diese Zahlen überraschend findet, ist passiver Teil des Problems. Es geht hier nicht mehr nur um Radikalisierung, es geht um die Aktivierung längst radikalisierter Personen. Eine Studie von Wissenschaftlern der niederländischen Universität Leiden hat die Verhaltensweisen von Terroristen untersucht, die oft fälschlich und verharmlosend "Einsame Wölfe" genannt werden. Tatsächlich sind sie meist in extremistische Strukturen eingebunden. Die Studie stellt fest, dass bei diesen Tätern "soziale Verbindungen ausschlaggebend sind für ihre Aneignung und Erhaltung der Motivation und Fähigkeit, terroristische Gewalt auszuüben". Konkretere Drohungen gegen das spätere Ziel finden laut Studie im Schnitt rund fünf Monate vor der Attacke statt, in diese Zeit kann auch die Auswahl des Ziels fallen.

Genre: Beitrag
Student erhält für rassistische Abschlussarbeit ein "sehr gut" Duhm, Lisa PUBLIC 2019-05-22 lesen printer kommentar

(SPON 22.05.2019) Aufregung um eine Bachelorarbeit aus Graz. Darin versucht ein Student einen Zusammenhang zwischen der "Rasse" eines Menschen und dessen Stimme herzustellen. Ein Gutachter (wissenschaftlicher Mitarbeiter eines renommierten Instituts in Leipzig) bewertete die Arbeit  im vergangenen Jahr mit "sehr gut". Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) bewertet den Text als skandalös und rassistisch, auch sei der Autor in rechten Kreisen kein Unbekannter. Die Fachhochschule dagegen sieht sich hilflos: "Wir haben gegen den ehemaligen Studenten keine rechtliche Handhabe". Rechtlich betrachtet sei die Arbeit einwandfrei. Ein Aberkennungsverfahren strebt die Hochschule daher nicht an.

Genre: Journalismus
Stramme Trommler und brave Behörden - Was war los am 1. Mai in Plauen ? dpa PUBLIC 2019-05-02 lesen printer kommentar

(SZO 02.05.2019) "Aufmärsche im SA-Stil dürfen und werden wir nicht dulden", sagte SPD-Vizefraktionschef Henning Homann. Die aus Plauen stammende SPD-Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil-Zabel bezeichnete es als unerträglich, dass in ihrer Heimatstadt "mit Ansage ein Nazi-Fackelmarsch"" durchgeführt werden konnte, und warf der Behörde Mutlosigkeit vor. Nach Einschätzung des Staatsrechtlers Christoph Degenhart von der Universität Leipzig hätte die Polizei bei dem Aufmarsch einschreiten können. Seiner Meinung nach wäre es grundsätzlich vertretbar gewesen, den Aufzug in dieser Form zu untersagen.  Die Stadt Plauen und das Landratsamt des Vogtlandkreises sehen das anders - und schweigen. Dafür gibt es heftige Kritik.

Genre: Journalismus
"Dritter Weg" Eine Nazipartei macht sich in Plauen breit Ruf, Christoph PUBLIC 2019-05-01 lesen printer kommentar

(SPON 30.04.2019) Am 1. Mai marschieren sie wieder durch Plauen: Die Nazis vom "Dritten Weg", die seit Jahren die Stadt in Sachsen infiltrieren - sehr zum Ärger vieler Plauener. Doch der Oberbürgermeister schaut lieber weg. Dass die größte Kundgebung des deutschen Neonazi-Spektrums in Plauen stattfindet, ist kein Zufall. Die Kleinpartei "Dritter Weg" hat sich 2016 hier eingenistet. Seither versucht sie, die Zivilgesellschaft zu infiltrieren.Vor dem 1. Mai-Aufmarsch, den der "Dritte Weg" erstmals 2016 organisierte, hat Oberdorfer den Bürgern empfohlen, nicht gegen die Rechten zu demonstrieren. Am besten sei es, sie zu ignorieren. Doch ignorieren konnte man sie nicht: Gegendemonstranten und Journalisten wurden verprügelt, nur Wasserwerfer konnten (noch) Schlimmeres verhindern. Der Eindruck bleibt: Während die Kommunalpolitiker in Franken dem FNS immer wieder Steine in den Weg legten und damit letztlich Erfolg hatten, passiert genau das in Plauen nicht.

Genre: Journalismus
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