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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Gesellschaft - Es wurden 187 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck
Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Der schleichende Staatsstreich Konczal, Kornelia PUBLIC 2018-09-19 lesen printer kommentar

(SäZ 20.09.2018) In Polen wird gerade die Demokratie beständig weiter demontiert – und kaum ein Pole schert sich wirklich darum. Das Land galt jahrelang als ein Musterknabe der Systemtransformation. Nun wurde dort die Gewaltenteilung abgeschafft. Wie konnte es dazu kommen? Viele polnische Bürger und ausländische Beobachter hofften, dass das Rechtsstaatlichkeitsverfahren, das die EU gegen Polen Ende 2017 eingeleitet hatte, die polnische Regierung davon abbringen wird, den Abbau der Gewaltenteilung zu Ende zu führen. Diese Hoffnung war genauso naiv wie die Demokratiegläubigkeit, die in Polen lange Zeit herrschte. Der Flugzeug-Absturz von Smolensk veränderte Polen. Von der Tiefe des Rechtsrucks nach 2010 zeugt auch ein Blick auf die polnische Medienlandschaft. „Nach Smolensk“ (so eine im Polnischen inzwischen gängige Zeitangabe) sind viele neue rechte und extrem rechte Medien entstanden, die meisten von ihnen gibt es bis heute.

Genre: Beitrag
Helikoptern mit dem Dalai Lama Böker, Carmen PUBLIC 2018-09-18 lesen printer kommentar

(Zeit 17.09.2018) Moderne Eltern optimieren das Kind schon im Mutterleib. Und für Hollywood ist sowieso nur das Beste gut genug. Bei den Geres packt also gleich mal ein Religionsführer an. Der himmelhohe Anspruch hinter dem eigentlich privaten Moment erstaunt, denn er macht daraus letztendlich ja eine Demonstration der eigenen Wichtigkeit. Nur das Beste – für mich und das Kind. Zuerst sagen wir es Seiner Heiligkeit. Und dass wir mit ihm darüber auf Bauchhöhe reden können, sagen wir danach der ganzen Welt. 

Genre: Journalismus
Rechtsextreme Strukturen - Verfassungsschutz ignorierte offenbar Infos über AfD AFP, pdi, dpa PUBLIC 2018-09-16 lesen printer kommentar

(TO 16.09.2018) Das Bundesamt für Verfassungsschutz soll einem Bericht zufolge Hinweise zu rechtsextremen AfD-Strukturen in mehreren Bundesländern monatelang liegen gelassen haben. Seit den fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz mehren sich die Forderungen nach einer Observierung der rechtspopulistischen Partei durch den Inlandsgeheimdienst. Für den Extremismus-Forscher Hajo Funke steht die Verfassungsfeindlichkeit der AfD außer Frage: "Die AfD kämpft gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung", sagte er Reuters. "Wer lesen kann und deuten kann, der weiß, dass (...) diese Partei eine andere Republik will."

Genre: Journalismus
Holocaust-Überlebender über Rechtsruck in Deutschland "Es fängt wieder an" Wellisch, Felix - Interview mit Sally Perel PUBLIC 2018-09-16 lesen printer kommentar

(SPON 16.09.2018) Die Biografie des Juden Sally Perel ("Hitlerjunge Salomon") wurde weltweit bekannt. Heute beobachtet er den Rechtsruck in Deutschland mit Sorge. Er sieht beängstigende Parallelen zur Weimarer Republik - und hat doch Hoffnung. Das hat dasselbe Potential. Dieses völkische Denken - damals waren es die Juden, heute geht es gegen alles, was nicht "deutsch" ist.

Genre: Journalismus
Rechtsextremismus: Die Deutungsschlacht Autorenkollektiv PUBLIC 2018-09-12 lesen printer kommentar

(Zeit online 12.09.2018) Nach Chemnitz: Ein irrlichternder Verfassungsschutzpräsident, sein hilfloser Vorgesetzter und eine Kanzlerin mit immer weniger Macht. Da ist ein Land, dessen Repräsentanten sich nicht mehr darauf einigen können, was wahr ist und was gefälscht.  Es ist ein verstörender Befund: Die Institutionen lähmen sich gegenseitig – und verlieren an Vertrauen. Die Rechte hingegen radikalisiert sich mit hohem Tempo – und gewinnt an Zustimmung.

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Eigentlich... Schedel, Gunnar INFOTHEK 2018-09-11 lesen printer kommentar

(MIZ 2/18) Eigentlich könnte es ein Aufbruchsignal für gesellschaftliche Veränderung sein: Im April wurde in einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs festgestellt, dass die Nichtberücksichtigung einer konfessionslosen Bewerberin durch ein Unternehmen der Diakonie gegen das Diskriminierungsverbot verstoßen hat. Eigentlich ist es eine Grundlage des Rechtsstaates, dass Gesetze für alle gel­ten. Eigentlich müsste der Miss­brauchsskandal zur Genüge klar ge­macht haben, was herauskommen kann, wenn eine Religionsgemeinschaft der Auffassung ist, dass für sie bestimmte Vorschriften keine Bedeutung haben. Hinzu kommt, dass in der Debatte um religiöse Minderheiten die Kulturrelativisten aller politischen Lager die Auflösung der Vorstellung von Gleichheit betreiben.

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Befinden wir uns im Jahr 1932? Nein! Wildt, Michael PUBLIC 2018-09-08 lesen printer kommentar

(Die Zeit 08.09.2018) Alte und neue Nazis mit Hitlergruß gab es schon immer am rechten Rand in der Bundesrepublik und in der ehemaligen DDR. Neu jedoch ist, wie rasch und nachhaltig sich rechtsradikale Meinungen in der Bevölkerung breitgemacht haben. Wenn in Chemnitz junge Frauen äußern, dass es doch gut sei, wenn Rechtsextreme Flüchtlinge "umklatschten", dann scheint eine klammheimliche Komplizenschaft auf, wo es bislang Abgrenzung zur rechten Szene gab. Nicht mehr die Staatsbürgerschaft entscheidet, wer zum deutschen Volk gehört, wie es das Grundgesetz vorsieht, sondern völkische, rassistische Kriterien sollen darüber bestimmen, wer dem "Volk" angehören darf und wer nicht. Eine solche beabsichtigte Spaltung ist heute wie in der Weimarer Republik ein Angriff auf die deutsche Gesellschaft, der entschieden abgewehrt werden muss. Nein, es droht kein neues 1933; vielmehr stehen die Zeichen auf Entschlossenheit, eine offene und solidarische Gesellschaft zu verteidigen.

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Rechtsextremismusverdacht bei BND-Ausbilder Ruch, David PUBLIC 2018-09-07 lesen printer kommentar

(T-online 07.09.2018) Ein Schutzwall um Deutschland, Asylbewerber in Lagern: Das fordert der Politologe Martin Wagener in einem neuen Buch. Der Wissenschaftler unterrichtet BND-Mitarbeiter. Die Behörde ist alarmiert. Der SPD-Innenpolitiker Uli Grötsch nannte es bedenklich, "dass jemand mit solchen Ansichten einen Lehrauftrag an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung hat".

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Rechter Diskurs So kann man nicht reden Mayer, Ayla Kommentar PUBLIC 2018-09-07 lesen printer kommentar

(SPON 07.09.2018) Man kann von der Flüchtlingspolitik halten, was man will - aber wer grundlegende Werte missachtet, muss in der demokratischen Debatte nicht gehört werden. Dass Dinge nun von höchster Stelle sanktionsfrei suggeriert und gesagt werden können, die den Grundwerten unseres Landes zutiefst widersprechen, hat eine neue Qualität. Sie zeigen, wie weit wir das Grundverständnis von Demokratie verloren haben, angetrieben von der perfiden Rhetorik der AfD, flankiert von Politikern der Union, die meinen, es sei wichtiger, mit simplifizierten Aussagen potenzielle Wähler zu befrieden, anstatt sich klar gegen die Menschenfeindlichkeit in der aktuellen Debatte auszusprechen. Wir verlernen zu diskutieren.

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