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Esoterik- und Psychomarktkritik - ausgewählte öffentliche Beiträge




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Gesellschaft - Es wurden 282 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck
Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Von Landmädel-Romantik zu Rechtsextremismus Friedemann Karig PUBLIC 2019-07-19 lesen printer kommentar

(jetzt 31.03.2016) Eine schöne junge Frau, mittelalterlich gekleidet, steht mit Pfeil und Bogen in wilder grüner Natur. "European women are not victims", steht auf dem Bild. Sieht aus wie Werbung für eine HBO-Fantasy-Serie. Ist aber die neueste Propaganda-Schiene der Rechtsextremen. Mit ihnen versuchen junge Frauen und Mädchen, bisher in der Szene eher unterrepräsentiert, ihresgleichen für völkische Ideologien zu gewinnen. Auf Facebook findet man Gruppen wie "Just Nationalist Girls" oder "Filles d'Europe". Sie sind meistens europäisch ausgelegt, zeigen Bilder von Frauen aus der Ukraine, Belgien, Schweden oder Italien. Und schreiben auf Englisch dazu: "dreaming about Europe after liberalism", "family instead of feminism" oder "tradition beats every trend!". Auf den Videos spielen junge Mädchen Dudelsack und Harfe. Oder singen, in Tracht gekleidet, Volkslieder. Je nachdem, was ihrem "Ursprung" entspricht. Es geht also um die altbekannten Motive: Tradition. Revolution. Widerstand. Ein Europa der Stämme. Es wird die ganze Basndbreite bespielt, die es zwischen Landmädel-Romantik, Nationalismus und offenem Rechtsextremismus gibt.

# Genre: Beitrag
Es verändert sich etwas in Deutschland, und es ist alarmierend Harms, Florian INFOTHEK 2019-07-11 lesen printer kommentar

(t-online 11.07.2019) Wer den Bürgermeistern im Schloss Bellevue gestern zugehört hat, stellt fest: Wir erleben einen massiven Angriff auf die demokratischen Institutionen unseres Staates. Aber sowohl die Sicherheitsbehörden als auch die Bundesregierung schauen weg. Das ist ein Skandal. Oder, wie einer der Amtsträger sagte: “90 Prozent der Menschen in Deutschland sind anständig. Gemeinsam mit denen müssen wir uns den Aggressiven entgegenstellen.“ Das geht allerdings nur, wenn Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte ebenfalls auf der richtigen Seite stehen.

Genre: Journalismus
Inszenieren, emotionalisieren, die Realität ausblenden Sascha Lobo PUBLIC 2019-07-03 lesen printer kommentar

(SPON 03.07.2019) Jetzt soll Ursula von der Leyen also Präsidentin der Europäischen Kommission werden. Was sich nahtlos einfügt in das schon länger laufende soziale Großexperiment: Wie viele merkwürdige Volten, verstörende Absurditäten und kaltschnäuzige Bosheiten kann sich die EU leisten, um auch die hartnäckigsten Europa-Fans zu entsetzen? Ein Blick in die Vergangenheit lohnt, um Ursula von der Leyens Politikstil und ihre Methoden näher kennenzulernen. Ursula von der Leyen ist eine PR-getriebene Ministerin mit einem Gespür für kommunikative Wirksamkeit vor allem für die eigene Marke. Sie scheut dabei nicht vor drastischen Maßnahmen.

Genre: Beitrag
Ein überaus wendiger Anwalt Marta Orosz, David Schraven, Ulrich Wolf PUBLIC 2019-07-03 lesen printer kommentar

(SZO 04.04.2016) Der Dresdner Jurist Frank Hannig half der Stasi und Pegida. Als Christdemokrat verklagte er die Kanzlerin. Und jetzt hilft er dem Fernsehmann Peter Escher. Der 45 Jahre alte Jurist kennt sich mit der Bewegung aus. Er war es, der Pegida wieder auf die Beine half, nachdem sich das Organisationsteam Anfang 2015 im Streit getrennt hatte. Der Neustart manifestierte sich in der Gründung des Pegida-Fördervereins; er ist inzwischen zu einer wichtigen Stütze der Bewegung geworden. Gemeinsam mit dem bekannten Fernsehmann Peter Escher die Firma Escher hilft GmbH gegründet. Das Unternehmen betreibt unter anderem Internetseiten „mit Inhalten zu allgemeinen Lebensfragen, dem Angebot allgemeiner Lebensberatung sowie der Produktion von internetbasierten Filmen“. Die Adresse der jungen Firma ist identisch mit der von Hannigs Kanzlei.

Genre: Beitrag
Der Dresdner Anwalt, der Stephan E. vertritt Tobias Wolf, Ulrich Wolf, Marta Orosz, David Schraven PUBLIC 2019-07-03 lesen printer kommentar

(SZO/Correctiv 03.07.2019) Er ist in Dresdner Gesellschafts- und Wirtschaftskreisen gut vernetzt und hat es zu einiger Berühmtheit gebracht: Frank Hannig, Rechtsanwalt. Nun dürfte seine Bekanntheit noc h steigen. Am Dienstag hat er die Verteidigung des mutmaßlichen Mörders Stephan Ernst übernommen. Der sonst so selbstbewusst und selbstsicher auftretende Anwalt verliert die Contenance, wenn man ihn auf seine Stasi-Zeit anspricht. Nach der Wende studiert Hannig Jura, gründet in Dresden eine Kanzlei und tritt der CDU bei. Hannig engagiert sich: als Präsident des Handballclubs Dresden, als Sprecher der Gewerbetreibenden in Heidenau, als ... Ein überaus wendiger Anwalt.

Genre: Journalismus
Polizeiexperte erklärt: Darum gibt es den Rechtsruck in der Polizei tatsächlich Huesmann, Felix PUBLIC 2019-06-27 lesen printer kommentar

(watson 27.06.2019) Rutscht die Polizei nach Rechts? Das hat der CDU-Politiker Friedrich Merz zumindest für die Bundespolizei diagnostiziert. Und sogar Polizeigewerkschafter stimmen ihm zu. Sie führen AfD-Sympathien in der Behörde auf eine fehlende Wertschätzung der Politik für die Arbeit der Polizei zurück. Was ist an dieser Behauptung dran? Hat Friedrich Merz recht, mit seiner Diagnose? Die Diagnose mag richtig sein, aber die Anamnese ist falsch, oder zumindest sehr oberflächlich.

Genre: Interview
Wer ist der AfD-Politiker Björn Höcke? Benedict Neff PUBLIC 2019-06-27 lesen printer kommentar

(NZZ 03.11.2017) Björn Höcke, 45, ist der wohl meistgehasste Politiker Deutschlands. Für viele ist der Thüringer AfD-Chef ganz einfach ein Nazi. Versucht ein AfD-Politiker seine Partei in den Medien als gemässigt zu verteidigen, kommt stets der Einwand: aber Björn Höcke. Er gilt als das radikalste Element seiner Partei. Die «New York Times» schrieb über ihn einen Artikel mit der Überschrift: «The New Face of Racism in Germany» («Das neue Gesicht des Rassismus in Deutschland»). Höcke ist wie ein Gespenst in der deutschen Öffentlichkeit, immer präsent und doch abwesend. Über ihn wird geschrieben und geredet, Interviews gibt es aber kaum.

Genre: Journalismus
Neue Förderregeln: Droht Exit jetzt das Aus? Wienand, Lars PUBLIC 2019-06-21 lesen printer kommentar

(t-online 21.06.2019) Mitten in die Debatte um den mutmaßlichen Mord an Walter Lübcke ruft die Aussteigerberatung Exit-Deutschland um Hilfe: Der Bund wird die Arbeit im nächsten Jahr nicht mehr wie bisher fördern. Bereits im Mai hatten 150 Wissenschaftler "mit großer Bestürzung" in einem offenen Brief gewarnt, dass durch die neue Förderpolitik auch anderen wichtigen Strukturen das Aus drohe: Die drei Dachverbände der Opferberatung, der Mobilen Beratung und der Ausstiegsberatung würden faktisch bedeutungslos. Die Förderung verschiebt sich in Richtung gesellschaftliche Aufklärung und Prävention – weg von Angeboten an Personen, die bereits in extremistische Lager abgerutscht sind. Die Änderung bedeutet, dass der Bund seine Förderung auf größere Verbünde konzentriert.

Genre: Journalismus
Die braunen Schläfer erwachen Lobo, Sascha PUBLIC 2019-06-19 lesen printer kommentar

(SPON 19.06.2019) Was weckt rechtsextreme Schläfer und macht sie zu Tätern? Es ist nicht nur das eigene Umfeld. Sondern auch die verharmlosende Ignoranz bürgerlicher Kreise - und vielleicht auch die Wortwahl führender Politiker. Seit 1990 muss man von mindestens 195 Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland ausgehen. Walter Lübcke ist der Einhundertsechsundneunzigste. Wer diese Zahlen überraschend findet, ist passiver Teil des Problems. Es geht hier nicht mehr nur um Radikalisierung, es geht um die Aktivierung längst radikalisierter Personen. Eine Studie von Wissenschaftlern der niederländischen Universität Leiden hat die Verhaltensweisen von Terroristen untersucht, die oft fälschlich und verharmlosend "Einsame Wölfe" genannt werden. Tatsächlich sind sie meist in extremistische Strukturen eingebunden. Die Studie stellt fest, dass bei diesen Tätern "soziale Verbindungen ausschlaggebend sind für ihre Aneignung und Erhaltung der Motivation und Fähigkeit, terroristische Gewalt auszuüben". Konkretere Drohungen gegen das spätere Ziel finden laut Studie im Schnitt rund fünf Monate vor der Attacke statt, in diese Zeit kann auch die Auswahl des Ziels fallen.

Genre: Beitrag
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