buch2 V I D S - INFOTHEK PUBLIC
Esoterik- und Psychomarktkritik - ausgewählte öffentliche Beiträge




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Extremismus / Fanatismus - Es wurden 81 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck
Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Student erhält für rassistische Abschlussarbeit ein "sehr gut" Duhm, Lisa PUBLIC 2019-05-22 lesen printer kommentar

(SPON 22.05.2019) Aufregung um eine Bachelorarbeit aus Graz. Darin versucht ein Student einen Zusammenhang zwischen der "Rasse" eines Menschen und dessen Stimme herzustellen. Ein Gutachter (wissenschaftlicher Mitarbeiter eines renommierten Instituts in Leipzig) bewertete die Arbeit  im vergangenen Jahr mit "sehr gut". Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) bewertet den Text als skandalös und rassistisch, auch sei der Autor in rechten Kreisen kein Unbekannter. Die Fachhochschule dagegen sieht sich hilflos: "Wir haben gegen den ehemaligen Studenten keine rechtliche Handhabe". Rechtlich betrachtet sei die Arbeit einwandfrei. Ein Aberkennungsverfahren strebt die Hochschule daher nicht an.

Genre: Journalismus
Rechte Demonstrationen: Landkreis sieht kaum Spielraum Manuela Müller, Nancy Dietrich PUBLIC 2019-05-18 lesen printer kommentar

(FP 18.05.2019) Nach dem Nazi-Aufmarsch am Maifeiertag will der Dritte Weg erneut in Plauen demonstrieren. Diesmal den ganzen Tag in der Innenstadt, direkt vor dem Landratsamt. Provokanter geht kaum, aber der Landkreis gibt sich hilflos. Es bleibt wieder einmal  den Plauener Bürgern überlassen, ein klares und unbürokratisches Bekenntnis zur demokratischen Grundordnung abzugeben.

Genre: Journalismus
Sachsens Verfassungsschutz wegen Jahresbericht in der Kritik asa PUBLIC 2019-05-16 lesen printer kommentar

(SPON 15.05.2019) Der sächsische Verfassungsschutz steht wegen der Erwähnung eines bundesweit beachteten Konzerts gegen rechts in seinem Jahresbericht 2018 in der Kritik. Die sächsischen Linken kritisierten, dass Antifaschismus diffamiert werde. Auch in den sozialen Medien gab es Kritik. Die Vorsitzende der Linkspartei Katja Kipping schrieb bei Twitter: "Sachsens Verfassungsschutz ist nicht zu retten. 'Wir sind mehr' in Chemnitz kritisiert er als extremistisch, Pegida kommt nicht mal vor." Cem Özdemir, Bundestagsabgeordneter der Grünen, twitterte: "Wer bei 'Nazis raus' und 'wir sind mehr' auf Extremismus verweist, hat seine Aufgabe nicht verstanden. Unser Grundgesetz ist nazifrei. Garantiert."

Genre: Journalismus
Identitäre als Pfadfinder verharmlost Schindler, Frederik PUBLIC 2019-05-15 lesen printer kommentar

(TAZ 26.09.2018)  Die Berufsakademie (BA) Sachsen ist eine staatliche Hochschuleinrichtung, die eine praxisnahe Ausbildung in verschiedenen Studienfächern anbietet. Ein Professor der BA beschreibt die Identitäre Bewegung als „aktionistische Jugendbewegung“. Unter dem Titel „Die Identitäre Bewegung als politischer Entrepreneur“ beschreibt der Autor Falk Tennert die IB als „aktionistische Jugendbewegung“, die „politische und kulturelle Angebote für jene Europäer“ schaffe, „die vom politischen Establishment vergessen worden“ seien: „die Jugend ohne Migrationshintergrund.“ Die Akteure würden sich „um Überfremdung sorgen“. Tennert ist Professor für Empirische Forschungsmethoden an der BA Sachsen. Das primäre Themenfeld der IB, so schreibt Tennert, sei die „Gefährdung der kulturellen Identität Europas“,

Genre: Journalismus
Stramme Trommler und brave Behörden - Was war los am 1. Mai in Plauen ? dpa PUBLIC 2019-05-02 lesen printer kommentar

(SZO 02.05.2019) "Aufmärsche im SA-Stil dürfen und werden wir nicht dulden", sagte SPD-Vizefraktionschef Henning Homann. Die aus Plauen stammende SPD-Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil-Zabel bezeichnete es als unerträglich, dass in ihrer Heimatstadt "mit Ansage ein Nazi-Fackelmarsch"" durchgeführt werden konnte, und warf der Behörde Mutlosigkeit vor. Nach Einschätzung des Staatsrechtlers Christoph Degenhart von der Universität Leipzig hätte die Polizei bei dem Aufmarsch einschreiten können. Seiner Meinung nach wäre es grundsätzlich vertretbar gewesen, den Aufzug in dieser Form zu untersagen.  Die Stadt Plauen und das Landratsamt des Vogtlandkreises sehen das anders - und schweigen. Dafür gibt es heftige Kritik.

Genre: Journalismus
"Dritter Weg" Eine Nazipartei macht sich in Plauen breit Ruf, Christoph PUBLIC 2019-05-01 lesen printer kommentar

(SPON 30.04.2019) Am 1. Mai marschieren sie wieder durch Plauen: Die Nazis vom "Dritten Weg", die seit Jahren die Stadt in Sachsen infiltrieren - sehr zum Ärger vieler Plauener. Doch der Oberbürgermeister schaut lieber weg. Dass die größte Kundgebung des deutschen Neonazi-Spektrums in Plauen stattfindet, ist kein Zufall. Die Kleinpartei "Dritter Weg" hat sich 2016 hier eingenistet. Seither versucht sie, die Zivilgesellschaft zu infiltrieren.Vor dem 1. Mai-Aufmarsch, den der "Dritte Weg" erstmals 2016 organisierte, hat Oberdorfer den Bürgern empfohlen, nicht gegen die Rechten zu demonstrieren. Am besten sei es, sie zu ignorieren. Doch ignorieren konnte man sie nicht: Gegendemonstranten und Journalisten wurden verprügelt, nur Wasserwerfer konnten (noch) Schlimmeres verhindern. Der Eindruck bleibt: Während die Kommunalpolitiker in Franken dem FNS immer wieder Steine in den Weg legten und damit letztlich Erfolg hatten, passiert genau das in Plauen nicht.

Genre: Journalismus
Neonazis in Haselbrunn Müller, Manuela PUBLIC 2019-04-18 lesen printer kommentar

(FP 18.04.2019) Der "Dritte Weg" gilt laut Verfassungsschutz als rechtsextremistische Kleinstpartei. In Plauen betreibt sie offensiv Propaganda. Ihr Büro liegt 300 Meter neben der Rückert-Schule. Kinder können dort Hausaufgaben machen. Und kämpfen. In Haselbrunn liegt das bundesweit erste Bürgerbüro der Partei Der Dritte Weg. Ein paar Häuser vom Büro entfernt wird gerade ein zweites Haus ausgebaut. Der Name des Führungskaders steht schon am Briefkasten.

Genre: Journalismus
Rechtsextremisten in der Lausitz Reimann, Lars PUBLIC 2019-04-11 lesen printer kommentar

(LR 10.04.2019) Seit Jahren hatte die RUNDSCHAU immer wieder darüber berichtet, dass sich um die rechtsextremistische Hooligan-Gruppe „Inferno“ herum in den Spree-Neiße-Kreis und den Spreewald hinein ein gefährliches Netzwerk von Rechtsextremisten, Kampfsportlern und Türstehern entwickelte. Dazu gehörten auch verschiedene wirtschaftliche Unternehmen. Nach RUNDSCHAU-Recherchen gehören zum Kreis der Verdächtigen bekannte Rechtsextremisten, die sowohl „Inferno“ als auch der im Juni 2012 verbotenen Neonazigruppe „Widerstand Südbrandenburg“ angehörten.

Genre: Journalismus
Ku-Klux-Klan agierte in Deutschland unbemerkt Obermaier, Frederek PUBLIC 2019-04-09 lesen printer kommentar

(SZ 09.04.2019) Eine deutsche Ku-Klux-Klan-Gruppe ist in Deutschland offenbar schon mindestens seit Sommer 2016 aktiv - ohne dass die Behörden davon etwas wussten. Erst zwei Jahre später bekamen die Behörden davon Wind. Derzeit sollen mehrere KKK-Ableger in der Bundesrepublik aktiv sein, deren Mitglieder teils auch Verbindungen zu anderen rechtsextremistischen Gruppen haben.

Genre: Journalismus
Neue Suche Seite: 1 (von 9) Anfang <== ==> Ende BEENDEN

Edition VIKAS 2006-2019/FEPA V 2.1-2019