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Esoterik- und Psychomarktkritik - ausgewählte öffentliche Beiträge




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Bildung / Bildung - Es wurden 27 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck
Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Kopfwäsche und mehr - Scientology-Methoden in der Friseurausbildung Lamprecht, Harald PUBLIC 2019-06-05 lesen printer kommentar

(Confessio 09.05.2014) Der Salon „Brockmann & Knoedler“ gehört mit zu den ersten Adressen in Dresden: direkt in der Innenstadt, auf mehreren Etagen und stilvoll eingerichtet. Er hat einen erstklassigen Ruf und gilt als das Flaggschiff einer Branche, die er aus dem Sumpf der alltäglichen Bedeutungslosigkeit führen will. Thomas Brockmann-Knoedler vergleicht es gern mit Hochleistungssport, was in seinem Salon geschehen soll. Es sind hohe Ziele, die sich die Inhaber des Unternehmens gesteckt haben. Nicht weniger als die „Weltherrschaft auf dem Friseurmarkt“ wird angestrebt – so kann man es in Mitschriften von Seminaren lesen. Doch der schöne Schein hat einen bitteren Beigeschmack: Seit Jahren klagen (ehemalige) Mitarbeiter über sektenhafte Methoden in dem Unternehmen.

Genre: Beitrag
Wie esoterisch dürfen Grundschullehrer sein? Lamprecht, Harald Dr. PUBLIC 2019-05-21 lesen printer kommentar

(confessio 04.03.2016) In Leipzig fanden sich einige Eltern zusammen, die für ihre Kinder eine Alternative zur staatlichen Grundschule suchten und gründeten im Jahr 2012 die „Aktive Schule Leipzig“. Dass die Motivationen dazu sehr heterogen waren, sollte sich erst später als Problem herausstellen, als Kontroversen auftraten, die grundsätzliche  Fragen der Pädagogik, der Religionsfreiheit und der Verantwortung betrafen. Pädagogik darf vielgestaltig sein, um der Vielgestaltigkeit des Lebens zu entsprechen. Es spricht auch nichts gegen experimentelle Versuche zu unkonventionellen Methoden. Sie sollten aber immer einer rational begründeten Kritik zugänglich sein, ihre Ziele beschreiben können und den Erfolg oder Misserfolg ihrer Ansätze überprüfen, um auch Irrwege erkennen zu können. Das ist bei dem Konzept der „emotionalen Intelligenz“ und vielen ähnlichen esoterisch geprägten Entwürfen aber systemimmanent ausgeschlossen.

Genre: Fachmagazin
Berlin Waldorfschule lehnt Kind von AfD-Politiker ab igr PUBLIC 2018-12-16 lesen printer kommentar

(SPON 16.12.2018) Monatelang diskutierten Eltern, Lehrer und Schüler - nun entschied die Berliner Waldorfschule: Das Kind eines AfD-Abgeordneten wird nicht aufgenommen. Es ist nicht der erste Fall dieser Art. Und er stößt auf Kritik. Laut "Berliner Zeitung" wurden an der Schule zuvor einerseits Befürchtungen geäußert, dass der Vater des Kindes "durch ausländerfeindliche oder nationalistische Äußerungen den Schulfrieden gefährden" könne. Andererseits gab es mahnende Stimmen, die auf die Meinungsfreiheit verwiesen und kritisierten, dass hier ein Kind in Sippenhaft genommen werde.

Genre: Journalismus
Privatschulen - Der gute Umgang Hurst, Fabienne PUBLIC 2018-05-25 lesen printer kommentar

(Zeit 23.05.2018) Laut Grundgesetz dürfen private Schulen nicht dazu beitragen, dass Kinder nach der Herkunft oder dem Geldbeutel der Eltern getrennt werden. Doch die Praxis sieht anders aus. Waldorfschulen sind private Ersatzschulen. Wie die meisten konfessionellen oder freien Schulen werden sie mit Steuergeld finanziert – weil alle Kinder hier lernen können. Zumindest theoretisch. Der Staat übernimmt nicht alle Kosten, sondern im Durchschnitt zwei Drittel, den Rest zahlen größtenteils die Eltern. Wenn man in Bochum den Krankenpfleger Marcus Kostell fragt, warum er sich für die Waldorfschule entschieden hat, spricht er nicht über die Reformpädagogik von Rudolf Steiner, er redet auch nicht von Anthroposophie oder dem berühmten Namentanzen. Er erwähnt, dass sein Sohn gerne bastle – und dann erzählt er von seiner Angst, dass sein Sohn nicht richtig gefördert würde auf einer staatlichen Grundschule.  "Ich hoffe einfach, dass hier die soziale Kompetenz meines Sohnes gefördert wird", sagt der Vater. "Dass er sich in unserer Gesellschaft zurechtfindet." Fragt sich nur, in welcher.

Genre: Journalismus
Das Glück liegt vor der Tür Saft, Katrin PUBLIC 2018-01-31 lesen printer kommentar

(FP 31.01.2018) Hope & Soul company - von der klassischen Religion zur Naturreligion? Die Dozenten der Evangelischen Hochschule in Moritzburg,  Beate Hofmann und ihr Mann Olaf aus Radebeul, haben die Natur als Kraftquelle für seelische Balance und Gesundheit wiederentdeckt. In Büchern, Seminaren und Vorträgen in Speakersmanier wollen sie Menschen ermutigen, ihre Träume zu leben, indem sie Verantwortung für ihre persönliche Leistungskraft und Lebensfreude übernehmen. Wie dies funktioniert, darüber wird Beate Hofmann  ab Februar 2018 einmal monatlich in der 'Freien Presse' und der 'Sächsischen Zeitung'   in der neuen Kolumne "Rauszeit" den Leser informieren.  Katrin Saft hat vorab mit ihr über das "Neue Hofmannsche Evangelium" gesprochen.

Genre: Interview
Wie sollen Lehrkräfte vermitteln, was sie selbst nicht können? Frohn, Philipp PUBLIC 2018-01-26 lesen printer kommentar

(FAZ 26.01.2018) Eigentlich erwartet man von Lehrkräften, dass sie ihr Fach beherrschen. Doch die Realität sieht oft anders aus. Für Behrens und Voßkamp vom Institut für Germanistik der Universität Duisburg-Essen (UDE) ist es unverständlich, wie Schüler*innen und Studierende mit solch defizitären schriftsprachlichen Leistungen die Schullaufbahn durchqueren, durchs Abitur kommen und eine Bachelorarbeit bestehen konnten. „Erschreckend finde ich, dass bei manchen kein Problembewusstsein vorhanden ist“, so Voßkamp. „Im Prinzip werden hier Standards nicht erfüllt, die am Ende der Sekundarstufe I – und eigentlich schon nach der 6. oder 7. Klasse – erfüllt sein müssen“, sagt er und fügt hinzu: „Und das im Lehramtsstudium im Master im Fach Deutsch.“ Dabei handele es sich nicht um Einzelfälle.

Genre: Journalismus
Mitteldeutsche Zeitung - Wissen 2018 ganz einfach ohne Bildung Anzeige Mitteldeutsche Zeitung PUBLIC 2018-01-16 lesen printer kommentar

MZ.Wissen 2018 - Vortragsabende, die Sie weiterbringen!  Mitteldeutschen Zeitung (MZ) mit dem Gastgeber Franckesche Stiftungen, den Partnern WBS Training und Öffentliche Feuerversicherung Sachsen-Anhalt (ÖSA Versicherungen)  bieten nach eigener Darstellung ein exklusives und umfangreiches Angebot  für jeden Erfolgsorientierten, für jeden, der gerne seine Potentiale in sich wecken und den geistigen Muskel trainieren möchte.. Die Anbieter versprechen  gebündeltes Seminarwissen in einem 1,5-stündigen unterhaltsamen Vortragsabend – ein vermeintlich modernes Weiterbildungsformat für jedermann.
Die Angebote sprechen für sich. Vorbildung könnte eventuell hinderlich sein und den Weg zum Superhin verbauen.  Einer der Referenten bringt es (vermutlich ungewollt) auf den Punkt: Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. Es darf darüber nachgedacht werden, ob es den  von der MZ beworbenen Anglern  tatsächlich um  Wissen  oder  vielleicht doch um etwas anderes geht.

Genre: Schriften
Spätes Erwachen Schilder, Ronny PUBLIC 2017-11-30 lesen printer kommentar
(Chemnitz) Die politische Bildung in Sachsens Schulen ist zu kurz gekommen. Das treibt Fachleute um. Demokratieverachtung, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit sind in Teilen der Jugend verbreitet. Juniorwahlen und der aktuelle "Sachsen-Monitor" bestätigten den Befund. Kann die Schule sich ändern?  Eine Konferenz des Sächsischen Bildungsministeriums in Chemnitz für Schulleiter und Fachlehrer aller Schularten bot jetzt Referenten ein Podium, neue Bildungswege zu dislutieren. Auslöser der Debatte ist die Erosion demokratischer Werte und Einstellungen in den letzten Jahren, wie sie sich in Studien und auch Wahlergebnissen niederschlägt. Die Themen Streitkultur und politischer Diskurs müssen wieder auf die Tagesordnung. Im Land der Techniker und Ingenieure darf Alternativlosigkeit kein Thema sein.
Genre: Journalismus
In der evangelischen Montessori-Schule sind Eltern die Chefs der Lehrer Müller, Manuela PUBLIC 2017-09-08 lesen printer kommentar

(FP 08.09.17 / Plauen) In der evangelischen Montessori-Schule sind Eltern die Chefs der Lehrer. Zwei Tage vor den Sommerferien musste Grundschul-Direktorin Sylvia Faerber gehen. Sie bekam Hausverbot und hatte 40 Minuten Zeit, ihre Sachen einzupacken. Der Montessori-Schulverein hatte ihr fristlos gekündigt. Bei ihrer Vorgängerin Sabine Kreßner weckt das Erinnerungen. Sieben Jahre leitete sie die Montessori-Grundschule in Plauen, und 2012 ging sie von selbst. "Am Ende war es Mobbing. Ich habe das nicht mehr ausgehalten", sagt Sabine Kreßner, die heute an einer staatlichen Schule unterrichtet.

Mehr zum Thema: Montessori

Genre: Journalismus
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