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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Kulte - Es wurden 13 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck
Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Spuren des NSU in Chemnitz Lummer, Benjamin PUBLIC 2018-07-11 lesen printer kommentar

(FP 11.07.2018) Im Pr ozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitan- geklagte fällt das Urteil. Abgeschlossen ist der Prozess der Aufarbeitung aber noch nicht, findet eine Initiative. Sie zeichnet nach, wo die Rechtsterroristen in der Stadt aktiv waren. Es gelte noch viele Fragen zu beantworten, beispielsweise zur Verantwortlichkeit des NSU-Unterstützernetzwerks, sagt Jane Viola Felber. Sie hat mit Hilfe von Studenten der TU Chemnitz recherchiert, wo das Trio in der Region aktiv gewesen ist,

Genre: Journalismus
Jugendliche und Fundamentalismus: Das Gift des Islamismus entfaltet weiter seine Wirkung Kaddor, Lamya PUBLIC 2018-07-06 lesen printer kommentar

(T-Online 06.07.2018) Warum verfängt bei jungen Muslimen nicht selten fundamentalistisches Denken? Weil ihnen oft die Fähigkeit zu kritischem Hinterfragen fehlt, meint Lamya Kaddor. Ein Beispiel sei die Diskussion um die im Koran genannten Strafen. Wer denkt, das Problem des Salafismus und Islamismus würde sich langsam von selbst erledigen,  irrt. Die Zahl der Extremisten steigt oder stagniert auf hohem Niveau, wie jüngst die Verfassungsschutzbehörden in Bremen und NRW und gestern in Brandenburg meldeten. Somit entfaltet das Gift ihrer Gedanken weiter schleichend seine Wirkung in der Gesellschaft. Junge Muslime entwickeln nicht zuletzt deswegen mitunter eigenartige Vorstellungen von gutem Handeln. Sie definieren dieses Handeln nach fundamentalistischer Doktrin als bloßes Einhalten von Geboten. Wer auch die letzte (vermeintliche) Vorschrift Gottes noch detailliert befolgt, so glauben sie, sei ein guter Mensch und gehe ins Paradies ein. Ich halte das für viel zu kurz gedacht und gefährlich. Gebote im Islam sind fast allesamt Verhandlungssache. Wer welches Gebot wie für gültig erachtet, hängt davon ab, welche Influencer jemand um sich hatte. Waren die Influencer islamistisch geprägt, kann die Katastrophe leicht ihren Lauf nehmen.

Genre: Journalismus
Gewalt gegen Muslime - Buddhas Schläger Zastiral, Sascha PUBLIC 2018-03-10 lesen printer kommentar

(Spiegel Daily 10.08.2018) Ein buddhistischer Mob greift in Sri Lanka Moscheen an, wirft Steine und steckte Häuser von Muslimen in Brand. Was ist da los?  Bis vor wenigen Jahren war Gewalt von Buddhisten gegen Muslime auf Sri Lanka praktisch unbekannt. 2012 dann haben sich - unter der Schirmherrschaft des Rajapaksa-Klans - mehrere solcher Gruppen gebildet. Die erste und bis heute wohl einflussreichste dieser Gruppen, Bodu Bala Sena, wird von radikalen Mönchen angeführt und propagiert offen Hass gegen Muslime und Christen. Was sich seit einigen Jahren auf Sri Lanka abspielt, ähnelt stark den Entwicklungen in Burma.

Genre: Journalismus
Xi Jinping als "neuer Kaiser" - China beschwört alte Geister herauf Landwehr, Andreas DPA PUBLIC 2018-03-05 lesen printer kommentar

(dpa 05.03.18) Chinas Staatschef Xi Jinping lässt sich zum Führer auf Lebenszeit krönen. Im Land kommt das nicht gut an. Viele befürchten folgenschwere Fehlentscheidungen, doch Kritik wagt kaum jemand. Niemand zweifelt daran, dass der Volkskongress die seit 1982 geltende Beschränkung für Präsidenten auf zwei Amtszeiten von fünf Jahren aufheben wird. Bis heute hat das nicht freigewählte Parlament Chinas noch jede Vorlage gebilligt. Es ist diesmal aber ein Vorhaben, das zumindest im Volk so kontrovers wie lange nichts diskutiert wird. Denn eine unbeschränkte Herrschaft eines "starken Mannes" birgt viele Gefahren. Die Risiken sind nicht nur auf China beschränkt,

Genre: Journalismus
Alltag in Pjöngjang Fiona Ehlers, Susanne Koelbl, Samiha Shafy, Wieland Wagner und Bernhard Zand PUBLIC 2017-09-10 lesen printer kommentar

(Spiegel online 09.09.2017) Wie leben die Menschen im verschlossensten Land der Welt wirklich? Fünf Insider berichten.

Genre:
Überdurchschnittlich gut im Völkisch-Sein Wolf. Ulrich PUBLIC 2017-09-07 lesen printer kommentar

(Dresden/SZ 07.08.2017)  Das Thema dieses Mittwochabends: Ist Sachsen eine Hochburg des Rechtsextremismus? Eine heikle Frage, der Politikforscher und Soziologen auf einer internationalen Tagung des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung derzeit nachgehen. Das Podium mit Köpping ist da nur der Auftakt. „Vergessen Sie das Fragezeichen nicht“, appelliert der Veranstalter an das Podium und die rund 100 Zuhörer im altehrwürdigen, holzvertäfelten Lesesaal des sächsischen Hauptstaatsarchivs in Dresden. Sachsen ordnet  sich ein „in eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung im Osten“ . Die „völkische Textur“ stößt auf Widerhall in der Bevölkerung. Mit einer „durchschlagenden Linderung“ ist nicht zu rechnen.

Genre: Journalismus
Rechtsextremismus Tote, die nicht zählen - ein Wahrnehmungsproblem? Helm, Miguel - Süddeutsche Zeitung 23.08.2018 PUBLIC 2017-08-28 lesen printer kommentar

(SZ 28.08.2017) Viele Opfer rechter Gewalt erscheinen nicht in den Statistiken des Bundeskriminalamts. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen werfen den Behörden vor, die rechten Gewalttaten zu verharmlosen.  "In den Führungsebenen der Polizei muss umgedacht werden", sagt Judith Porath, Geschäftsführerin der Potsdamer Beratungsstelle Opferperspektive. Auch die eigene Statistik des Vereins zu rechtsextremen Gewalttaten weicht erheblich von den staatlichen Zahlen des BKA ab.  Bei der Erfassung der Delikte gebe es aber nach wie vor ein "Wahrnehmungsproblem" bei den Kriminalämtern und der Polizei - und "kein Interesse", die Fälle richtig einzuordnen, so Porath.  Für die Angehörigen der Opfer ist eine offzielle Anerkennung wichtig, um eine Verarbeitung zu ermöglichen.

Genre: Journalismus
Kulte als Problem der öffentlichen Gesundheit Clark,Jone und West, Louis INFOTHEK 2017-07-29 lesen printer kommentar

Bezüglich der Organisationen, die als Kulte bezeichnet werden, besonders derer, für die das Wort "religiös" gebraucht wird, gibt es in der Öffentlichkeit zwei sehr verschiedene Vorstellungen. Die erste könnte man als "utopisch" beschreiben. Dies Wort vermittelt den Eindruck, daß es sich bei den Kulten um die Entstehung gesunder geistiger Gruppierungen handelt, gewissermaßen das Aufblühen neuer Religionen. Es schwebt uns dabei das Bild von Pilgergemeinschaften vor, die auf der Suche nach Wahrheit, innerer Erfüllung oder dem Sinn des Lebens eine Gruppe verwandter Seelen unter der gütigen Führung eines göttlich inspirierten Propheten, Gurus, Meisters oder pater familias gefunden haben; sie sind jetzt damit beschäftigt, für immer nur noch glücklich zu leben.

Die andere, diesem Bild diametral entgegengesetzte Vorstellung könnte man mit "höllisch" bezeichnen. Sie beschwört den Geist Dantes und seiner dem 14. Jahrhundert entstammenden Vision der Hölle. Wir sehen einen Ort, wo Männer, Frauen und Kinder an einen satanischen Meister gefesselt sind. Sie vertrauten in glücklicheren Zeiten auf ihn, glaubten seinen Versprechungen, aber versinken nun allmählich, kaum sichtbar, tiefer und tiefer in seinen Machtbereich und liefern ihren Besitz, ihre Kinder, ihren Körper, ja selbst ihre Seelen seinen dunklen geheimnisvollen Zielen aus.

Die meisten Kulte haben zweifellos weder mit Utopie noch mit Hölle etwas zu tun. Vielleicht sind sogar die meisten verhältnismäßig harmlos. Aber bei allen besteht die Möglichkeit, tödliche Formen anzunehmen wie beim People's Temple; viele, die im Augenblick harmlos erscheinen, fügen ihren Mitgliedern und deren Familien bereits ernstliche Schäden zu, Schäden, über die die breite Öffentlichkeit nichts weiß.

Kulte werden am besten aufgrund ihrer autoritären Struktur identifiziert, nicht aufgrund des freundlichen Bildes, das sie nach außen bieten; sie sind zu erkennen an ihren Wertmaßstäben, die sich weitgehend gründen auf Macht, Geld und die uneingeschränkte Autorität des Führers anstatt auf menschliche Belange, wahre Wohltätigkeit und geistige Bereicherung der Anhänger; sie sind zu erkennen an ihrer Geheimnistuerei, ihren eifersüchtig bewachten Grenzen und ihren strengen Regeln im bezug auf Auskunfterteilung - was für gewöhnlich in scharfem Gegensatz steht zur Vorspiegelung von Offenheit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit.

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Genre: Beitrag
Kulte oder ausländische Lobby-Gruppen? - Wahn und Spinnerei? - Oder ernstzunehmende politische Herausforderung? Gandow, Thomas PUBLIC 2017-03-26 lesen printer kommentar

(Gandow, Thomas - 2006) Für den Innenminister des deutschen Bundeslandes Hessen war die Sache schon vor 20 Jahren klar. Am 20. März 1986 veröffentlichte er im Sozialdemokratischen Pressedienst eine Entwarnung in Sachen La Rouche-Bewegung. Angesichts dessen, dass Politiker in öffentlichen Äußerungen „dringend dazu auffordern“, Gruppen wie die LaRouche-Bewegung „nicht ernstzunehmen“ und die Beschäftigung mit den angeblich „verstiegenen und paranoiden“ Gruppen von Politikern gern den Sektenbeauftragten der großen Kirchen zugewiesen wird, - als seien diese für Wahn, Verstiegenes und Paranoides, jedenfalls für „unpolitisches“ zuständig - fällt umso mehr auf, dass viele dieser Organisationen in starkem Maße direkt politisch tätig sind – wobei sie von vielen Politikern durchaus als politische Akteure ernst genommen und sogar geschätzt werde. Dass Kulte oder Sekten, besonders im politischen Bereich, eine regelrechte Lobby-Arbeit in eigener Sache, also für sich selbst, betreiben, ist vielen klar und regt kaum noch jemanden auf, selbst wenn dabei ziemlich ungewöhnliche Methoden zum Einsatz kommen. Staatliche Stellen argumentieren, stets, dass sie auf Grund ihrer Neutralitätspflicht nichts gegen die Kulte unternehmen könnten. Ihre Neutralitätspflicht sollte sie wenigstens dazu zwingen, auch nichts für die Kulte zu unternehmen.

Genre: Fachmagazin
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