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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Psychoszene / Manipulation - Es wurden 100 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Psychomarkt - was ist das? Heinemann, Ingo - AGPF PUBLIC 2018-08-14 lesen printer kommentar

(AGPF) Auf dem Psychomarkt werden Methoden der Beeinflussung verkauft, die angeblich Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit bewirken. Kritisch wird es besonders dann, wenn Psychomarkt-Anbieter oder Beeinflussungsunternehmen ihre Kunden über das Angebot täuschen. Meist werden "Programme", "Lehren", "Methoden" oder Mittel mit zusätzlichen Phantasiebezeichungen angeboten. Die Methoden haben meist auch Risiken und Nebenwirkungen. Allerdings gibt es keinen Beipackzettel, der darüber informiert. Auf dem Psychomarkt werden vielfach Symptome psychischer Krankheiten als erstrebenswerte Zustände verkauft und kostenpflichtige Unterweisungen angeboten, mit denen man diese Zustände herbeiführen kann. Die Folge ist nicht selten eine plötzliche, drastische Persönlichkeitsveränderung. 

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Sie wollen uns weichkochen Kaddor, Lamya PUBLIC 2018-08-11 lesen printer kommentar

(T-online 10.08.18) Nachdem die AfD ihre demokratie- und staatsfeindlichen Strategien in so ziemlich allen Facetten gegenüber dem Islam schon ausgespielt hat, nimmt sie sich nun in ur-rechtsradikaler Tradition zunehmend die Nazizeit vor. Das sollte man aufmerksam beobachten und sich darauf einstellen. Es ist ein Angriff auf unser aller Freiheit.  Bröckchen für Bröckchen meißelt die AfD aus der deutschen Erinnerungskultur, während ihre ideologischen Sympathisanten stillschweigend zuschauen – und genießen? „Der Preis der Geschichtsvergessenheit, des Verlusts von Erinnerung oder des Verdrängens, ist Kopflosigkeit“, schreibt der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert in der Zeitschrift „Die Politische Meinung“. 

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Das Geheimnis der schreienden Zwerge Stöcker, Christian PUBLIC 2018-08-06 lesen printer kommentar

(SPON 05.08.2018) Eine lautstarke Minderheit dominiert den politischen Diskurs, an den Interessen der meisten Bürger vorbei - und die AfD profitiert. Doch warum ist das eigentlich so? Die Antwort sollte auch Horst Seehofer interessieren. Wenn eine Minderheit sich nur konsistent verhält, nie von ihrer den beobachtbaren Fakten widersprechenden Position abweicht, wird sie ein paar andere überzeugen, sich genauso zu verhalten. Dieses Phänomen ist seither wieder und wieder belegt worden. Diese Strategie verfolgt bekanntlich Donald Trump, der Mann, der pro Tag im Schnitt sieben- bis achtmal öffentlich lügt. Und natürlich auch die AfD: Wenn man nur standhaft behauptet, dass Flüchtlinge und Einwanderer das größte Problem darstellen, das Deutschland hat, dann wird das schon irgendwer glauben, so unsinnig diese These auch ist. Medien, Parteien und Öffentlichkeit täten gut daran, den brüllenden rechtsnationalen Popanz endlich als den Zwerg zu behandeln, der er in Wahrheit ist. Dann wird er wieder auf sein tatsächliches Maß schrumpfen.

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Overton-Fenster: Das wird man wohl bald sagen dürfen Rabe, Jens-Christian PUBLIC 2018-08-05 lesen printer kommentar

(SZ 01.08.2018) In den Debatten dieser Tage erscheint vieles möglich, was vor Jahren noch undenkbar war. Die Grenzen des politischen Diskurses verschieben sich. Wie das geschieht, erklärt eine alte Theorie. Das Overton-Fenster ist die Theorie von der Existenz eines Rahmens für eine akzeptable Meinungsvielfalt in öffentlichen Stellungnahmen, unter dem Gesichtspunkt der öffentlichen Moral. In ihrem Zentrum steht der Gedanke, dass es zu jedem gesellschaftspolitisch relevanten Thema eine gewisse Menge von Aussagen und Ansichten gibt, die die breite Mitte der Gesellschaft als akzeptabel und also diskutabel betrachtet. Diese Aussagen und Ansichten befinden sich im Overton-Fenster, damit kann Politik gemacht werden. Alle Ansichten außerhalb des Overton Fensters gelten als Provokation, als heikel, radikal oder sogar undenkbar. Die entscheidende Frage für Overton und seinen noch immer aktiven Thinktank Mackinac war und ist, was die Verschiebung des Overton-Fensters begünstigt oder wie es womöglich sogar aktiv verschoben werden kann. Denn erst, wenn es gelingt, das Fenster zu verschieben oder eine Verschiebung vorherzusehen, ändert sich auch das politisch Mögliche.

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Deutschland deckte blutigen Putsch Müller-Töwe, Thomas PUBLIC 2018-07-26 lesen printer kommentar

(T-online 21.10.2017) Die deutsche Botschaft in Indonesien wusste im Jahr 1965 vom geplanten Militärputsch, in dessen Zuge die Junta um General Suharto mindestens eine halbe Million Menschen ermordete. Das geht aus einem ehemals geheimen Dokument der US-amerikanischen Auslandsvertretung hervor, das t-online.de vorliegt. Damit verdichten sich die Hinweise auf eine Mitwisserschaft deutscher Dienste bei einem der größten Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts. Im Oktober beginnen die Massaker. Zum Opfer wird jeder, der als Kommunist oder als einer ihrer Sympathisanten gilt. Hunderttausende sterben, Millionen werden verhaftet. Die Gräueltaten ziehen sich über Monate. In Deutschland streitet die Bundesregierung eine "Verstrickung deutscher Stellen" in die damaligen Ereignisse bislang ab, wie aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag 2014 hervorgeht.

Genre: Journalismus
Wie Alternativmedizin Krebspatienten gefährdet Weber, Nina PUBLIC 2018-07-20 lesen printer kommentar

(SPON 20.07.2018) Die Diagnose Krebs ist niederschmetternd. Die Therapien, die auf die Betroffenen zukommen, sind hart: Operation, Chemotherapie, Bestrahlung und bei manchen Tumoren eine Antihormontherapie. Je nach Art und Schwere der Erkrankung sind mehrere dieser Behandlungen nötig, um den Krebs zu bekämpfen. Manche Patienten lehnen dies ab und wenden sich alternativmedizinischen Verfahren zu, deren Wirkung gegen Krebs nicht nur wissenschaftlich nicht belegt, sondern höchst zweifelhaft ist. In einigen Fällen verzichten die Betroffenen komplett auf die medizinisch wirksamen Methoden. In anderen Fällen vertrauen sie begleitend auf Alternativmedizin - etwa in der Hoffnung, Nebenwirkungen der Krebsbehandlung besser zu verkraften.

Genre: Journalismus
Hass-Predigten in der Plauener Moschee Müller, Manuela PUBLIC 2018-07-20 lesen printer kommentar

(FP/Plauen 19.07.18) Im Vogtland gibt es mutmaßliche Unterstützer der Terrorvereinigung Islamischer Staat. Treffpunkt soll die Moschee im Stadtzentrum von Plauen sein. Am Donnerstag hat die Bundespolizei einen 22-jährigen Syrer festgenommen. "Wir haben festgestellt, dass es seit Sommer 2017 in dieser Moschee salafistische Strukturen gibt", sagte am Donnerstag Pamela Streiter, Sprecherin des Landesamtes für Verfassungsschutz. Vor zehn Jahren war die Al-Muhadjirin-Moschee gegründet worden.

Genre: Journalismus
Spuren des NSU in Chemnitz Lummer, Benjamin PUBLIC 2018-07-11 lesen printer kommentar

(FP 11.07.2018) Im Pr ozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitan- geklagte fällt das Urteil. Abgeschlossen ist der Prozess der Aufarbeitung aber noch nicht, findet eine Initiative. Sie zeichnet nach, wo die Rechtsterroristen in der Stadt aktiv waren. Es gelte noch viele Fragen zu beantworten, beispielsweise zur Verantwortlichkeit des NSU-Unterstützernetzwerks, sagt Jane Viola Felber. Sie hat mit Hilfe von Studenten der TU Chemnitz recherchiert, wo das Trio in der Region aktiv gewesen ist,

Genre: Journalismus
Psychologie - Gefängnis-Experiment steht unter Betrugsverdacht Herrmann, Sebastian PUBLIC 2018-07-10 lesen printer kommentar

(SZ 09.07.2018) Das Stanford-Prison-Experiment gilt als einer der berühmtesten Versuche der Psychologie. In einem Keller in Stanford simulierten Forscher 1971 eine Gefängnissituation aus Häftlingen und Wärtern. Nun äußern Teilnehmer und andere Wissenschaftler Kritik an der Studie: Vieles sei Theater gewesen, die Psychologen hätten die Wärter dazu animiert, besonders drakonisch zu sein. Die Schlussfolgerungen des Experiments stehen nun in Frage - etwa, dass es vor allem die Umstände sind, die Menschen zu Grausamkeiten bewegen. Von Beginn an wurde Zimbardo aber auch für den Versuch und seine Schlussfolgerungen kritisiert. Der Psychologe Leon Festinger, der das Konzept der kognitiven Dissonanz entwickelt hat, meinte, es habe sich nicht um ein Experiment, sondern um ein "Happening" gehandelt. Die Psychologen Alexander Haslam und Stephen Reicher scheiterten 2001 mit einer Replikation des Versuches: In dieser Version waren die Wächter passiv und schüchtern, während sich die Häftlinge rasch Erleichterungen und Privilegien verschafften. Auch Personen, die an den Vorgängen 1971 in Stanford beteiligt gewesen waren, meldeten sich über die Jahre zu Wort und behaupteten sinngemäß, das Ganze sei eher eine Art zielgerichtetes Impro-Theater gewesen.

Genre: Journalismus
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