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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Kulte - Es wurden 10 Einträge gefunden infofepa Neue Suche INFOTHEK BEENDEN

Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Alltag in Pjöngjang Fiona Ehlers, Susanne Koelbl, Samiha Shafy, Wieland Wagner und Bernhard Zand PUBLIC 2017-09-10 lesen printer kommentar

(Spiegel online 09.09.2017) Wie leben die Menschen im verschlossensten Land der Welt wirklich? Fünf Insider berichten.

Genre:
Überdurchschnittlich gut im Völkisch-Sein Wolf. Ulrich PUBLIC 2017-09-07 lesen printer kommentar

(Dresden/SZ 07.08.2017)  Das Thema dieses Mittwochabends: Ist Sachsen eine Hochburg des Rechtsextremismus? Eine heikle Frage, der Politikforscher und Soziologen auf einer internationalen Tagung des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung derzeit nachgehen. Das Podium mit Köpping ist da nur der Auftakt. „Vergessen Sie das Fragezeichen nicht“, appelliert der Veranstalter an das Podium und die rund 100 Zuhörer im altehrwürdigen, holzvertäfelten Lesesaal des sächsischen Hauptstaatsarchivs in Dresden. Sachsen ordnet  sich ein „in eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung im Osten“ . Die „völkische Textur“ stößt auf Widerhall in der Bevölkerung. Mit einer „durchschlagenden Linderung“ ist nicht zu rechnen.

Genre: Journalismus
Mysteriöse Vorgänge in der Ottermühle bei Liebschütz im Saale-Orla-Kreis Hagen, Peter - OTZ ab 01.09.2017 PUBLIC 2017-09-03 lesen printer kommentar

(OTZ/Thüringen) Mysteriöse Vorgänge in der Ottermühle bei Liebschütz im Saale-Orla-Kreis enden im Oktober vergangenen Jahres mit einer Polizeirazzia. Man bezeichnete sich als „Mutterland-Gemeinschaft in der Ottermühle“ und lebte gemeinsam aus der „Kraft der Kreise“. Spirituelle Spinnereien geisterten bis Oktober vergangenen Jahres durch jenes Haus, das in seiner Geschichte mal als Wohnobjekt, mal als Gaststätte und Pension diente. Zuletzt war die Ottermühle das Heim für – vorsichtig ausgedrückt – mysteriöse Gestalten. Die beiden offensichtlich führenden Kräfte nannten sich „Rakuna“ und „Anomatey“ und bezeichneten sich selbst als „Sufi-Priesterinnen für die Frauen-Mysterien“. „Rakuna“ war im bürgerlichen Leben eine promovierte Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Die Anklage wirft Kerstin S. erpresserischen Menschenraub, Freiheitsberaubung und Diebstahl vor. Sie soll ein älteres Ehepaar in der Mühle festgehalten, mit sexuellen Anschuldigungen bedroht und um mehrere Zehntausend Euro beraubt haben. Die Angeklagte sieht sich jedoch selbst als Opfer.

 
 
# Genre: Journalismus
Rechtsextremismus Tote, die nicht zählen - ein Wahrnehmungsproblem? Helm, Miguel - Süddeutsche Zeitung 23.08.2018 PUBLIC 2017-08-28 lesen printer kommentar

(SZ 28.08.2017) Viele Opfer rechter Gewalt erscheinen nicht in den Statistiken des Bundeskriminalamts. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen werfen den Behörden vor, die rechten Gewalttaten zu verharmlosen.  "In den Führungsebenen der Polizei muss umgedacht werden", sagt Judith Porath, Geschäftsführerin der Potsdamer Beratungsstelle Opferperspektive. Auch die eigene Statistik des Vereins zu rechtsextremen Gewalttaten weicht erheblich von den staatlichen Zahlen des BKA ab.  Bei der Erfassung der Delikte gebe es aber nach wie vor ein "Wahrnehmungsproblem" bei den Kriminalämtern und der Polizei - und "kein Interesse", die Fälle richtig einzuordnen, so Porath.  Für die Angehörigen der Opfer ist eine offzielle Anerkennung wichtig, um eine Verarbeitung zu ermöglichen.

Genre: Journalismus
Kulte als Problem der öffentlichen Gesundheit Clark,Jone und West, Louis INFOTHEK 2017-07-29 lesen printer kommentar

Bezüglich der Organisationen, die als Kulte bezeichnet werden, besonders derer, für die das Wort "religiös" gebraucht wird, gibt es in der Öffentlichkeit zwei sehr verschiedene Vorstellungen. Die erste könnte man als "utopisch" beschreiben. Dies Wort vermittelt den Eindruck, daß es sich bei den Kulten um die Entstehung gesunder geistiger Gruppierungen handelt, gewissermaßen das Aufblühen neuer Religionen. Es schwebt uns dabei das Bild von Pilgergemeinschaften vor, die auf der Suche nach Wahrheit, innerer Erfüllung oder dem Sinn des Lebens eine Gruppe verwandter Seelen unter der gütigen Führung eines göttlich inspirierten Propheten, Gurus, Meisters oder pater familias gefunden haben; sie sind jetzt damit beschäftigt, für immer nur noch glücklich zu leben.

Die andere, diesem Bild diametral entgegengesetzte Vorstellung könnte man mit "höllisch" bezeichnen. Sie beschwört den Geist Dantes und seiner dem 14. Jahrhundert entstammenden Vision der Hölle. Wir sehen einen Ort, wo Männer, Frauen und Kinder an einen satanischen Meister gefesselt sind. Sie vertrauten in glücklicheren Zeiten auf ihn, glaubten seinen Versprechungen, aber versinken nun allmählich, kaum sichtbar, tiefer und tiefer in seinen Machtbereich und liefern ihren Besitz, ihre Kinder, ihren Körper, ja selbst ihre Seelen seinen dunklen geheimnisvollen Zielen aus.

Die meisten Kulte haben zweifellos weder mit Utopie noch mit Hölle etwas zu tun. Vielleicht sind sogar die meisten verhältnismäßig harmlos. Aber bei allen besteht die Möglichkeit, tödliche Formen anzunehmen wie beim People's Temple; viele, die im Augenblick harmlos erscheinen, fügen ihren Mitgliedern und deren Familien bereits ernstliche Schäden zu, Schäden, über die die breite Öffentlichkeit nichts weiß.

Kulte werden am besten aufgrund ihrer autoritären Struktur identifiziert, nicht aufgrund des freundlichen Bildes, das sie nach außen bieten; sie sind zu erkennen an ihren Wertmaßstäben, die sich weitgehend gründen auf Macht, Geld und die uneingeschränkte Autorität des Führers anstatt auf menschliche Belange, wahre Wohltätigkeit und geistige Bereicherung der Anhänger; sie sind zu erkennen an ihrer Geheimnistuerei, ihren eifersüchtig bewachten Grenzen und ihren strengen Regeln im bezug auf Auskunfterteilung - was für gewöhnlich in scharfem Gegensatz steht zur Vorspiegelung von Offenheit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit.

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Genre: Beitrag
Kulte oder ausländische Lobby-Gruppen? - Wahn und Spinnerei? - Oder ernstzunehmende politische Herausforderung? Gandow, Thomas PUBLIC 2017-03-26 lesen printer kommentar

(Gandow, Thomas - 2006) Für den Innenminister des deutschen Bundeslandes Hessen war die Sache schon vor 20 Jahren klar. Am 20. März 1986 veröffentlichte er im Sozialdemokratischen Pressedienst eine Entwarnung in Sachen La Rouche-Bewegung. Angesichts dessen, dass Politiker in öffentlichen Äußerungen „dringend dazu auffordern“, Gruppen wie die LaRouche-Bewegung „nicht ernstzunehmen“ und die Beschäftigung mit den angeblich „verstiegenen und paranoiden“ Gruppen von Politikern gern den Sektenbeauftragten der großen Kirchen zugewiesen wird, - als seien diese für Wahn, Verstiegenes und Paranoides, jedenfalls für „unpolitisches“ zuständig - fällt umso mehr auf, dass viele dieser Organisationen in starkem Maße direkt politisch tätig sind – wobei sie von vielen Politikern durchaus als politische Akteure ernst genommen und sogar geschätzt werde. Dass Kulte oder Sekten, besonders im politischen Bereich, eine regelrechte Lobby-Arbeit in eigener Sache, also für sich selbst, betreiben, ist vielen klar und regt kaum noch jemanden auf, selbst wenn dabei ziemlich ungewöhnliche Methoden zum Einsatz kommen. Staatliche Stellen argumentieren, stets, dass sie auf Grund ihrer Neutralitätspflicht nichts gegen die Kulte unternehmen könnten. Ihre Neutralitätspflicht sollte sie wenigstens dazu zwingen, auch nichts für die Kulte zu unternehmen.

Genre: Fachmagazin
Türkei: Tod einer Demokratie Kazim Hasnam - Spiegel 22.07.2016 PUBLIC 2016-07-21 lesen printer kommentar

Mein Herz blutet. Denn diese Türkei könnte ein lebensfrohes, buntes Land sein, mit seiner kulturellen Vielfalt, seinen schönen Städten, den herrlichen Küsten, den weiten Landschaften mit den Olivenhainen und Bergen und, vor allem, mit seinen vielen liebenswürdigen Menschen. Es könnte ein prosperierendes Land sein. Es hat die Menschen, es hat die Ressourcen, es hat das Potenzial.

Ich habe gelernt, dass man als Mensch, der die Türkei mag, leidensfähig sein muss. Es wird einem viel abverlangt, und das nicht erst seit dem Wochenende, seitdem sich in der Türkei eine dramatische Entwicklung vollzieht, sondern schon seit Jahren. Mit den Gezi-Protesten im Sommer 2013, wo Menschen aus allen Schichten gegen den Autoritarismus von Recep Tayyip Erdogan protestierten und dafür beschossen, weggeprügelt und ins Gefängnis gesteckt wurden, wurde das für die ganze Welt sichtbar.

Genre: Journalismus
Neureligiöse Bewegungen und mentale Gesundheit Totland, Kjell - 2008 / Erstveröffentlichung: GSK Wien INFOTHEK 2015-01-27 lesen printer kommentar

Was wissen wir als Psychologen über den Zusammenhang zwischen der Mitgliedschaft in neureligiösen Bewegungen und mentaler Gesundheit? Eine Reihe von Psychotherapeuten und Klinikern mit breiter Praxis bezüglich Mitglieder und ehemalige Mitglieder hat dies als eigenes Thema aufgegriffen (Singer, 1979; Lavik 1985; Bergman, 1992; Ulland, 1995; Hassan, 2000; Sveinall, 2000; Nylund, 2004, a). In Schweden wurde auch vor einigen Jahren ein öffentliches Gutachten erstellt (Statens Offentliga Utredningar, 1998), in dem dies eines von mehreren Themen war, die erörtert wurden. In Norwegen wurde ferner 1999 unter der Leitung von „Redd Barna“ ein eigenes Projekt in Gang gesetzt, das sich darauf bezog, was mit jungen Menschen geschieht, die isolierte Glaubensgemeinschaften verlassen (Berger, 2001; Egge, 2005), und in dem das Hauptaugenmerk unter anderem auf die Bestimmungen der Kinderkonvention über das Recht auf Gesundheit, Behandlung, Schutz vor Übergriffen und das Recht auf Gedanken-, Glaubens- und Äußerungsfreiheit gerichtet war. Das Thema wurde auch durch die so genannte Knutby-Affäre in Schweden aktuell (Clementsen, 2004; Fragell, 2004; Lundgren, 2004; Nylund, 2004, b; Stanghelle, 2004; Robèrt, 2005; Lundgren, 2006). Aber weiterhin ist dies ein Gebiet, von dem wir wenig allgemeine Kenntnisse und wenige Kenntnisse über aktuelle Behandlungsmethoden haben. Repstad (1994) behauptet, neureligiöse Bewegungen zu studieren sei wie „in einem Minenfeld“ zu arbeiten, und er schätzt die Möglichkeiten pessimistisch ein, dass empirische Studien klären werden können, was bei diesen Mythen und was Fakten sind.

Genre: Fachmagazin
Psychologische und psychiatrische Störungen, welche durch "Destruktive Kulte" häufig verursacht werden. Thaler Singer,Margaret; Langone, Michael D. INFOTHEK 2015-01-27 lesen printer kommentar

In einer späteren Arbeit (1990) definieren Singer und Ofshe ein Gedankenreformprogramm als "eine Technologie der Verhaltensänderung, welche angewendet wird, um das Erlernen und die Annahme einer Ideologie oder einer Reihe von Verhaltensmustern unter bestimmten Bedingungen zu bewirken" . Gedankenreformprogramme sind die Methoden, die oft von Kulten benützt werden, um die Verhaltens-und Einstellungsänderungen zu bewirken, welche die Gruppe wünscht. Ein Gedankenreformprogramm ist eine besondere Art sozialen Lernens.

Genre: Fachmagazin
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