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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Gesellschaft / Lebenshilfe - Es wurden 169 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Thüringens rechtsextreme Komfortzone - So wird ein Ort zum Neonazi-Hort Langer, Annette PUBLIC 2018-07-21 lesen printer kommentar

(SPON 21.07.2018) Wenn die Sonne scheint, kann Kahla reizend sein. Doch die Stadt macht vor allem Negativschlagzeilen. Die NPD sitzt im Stadtrat, Burschenschafter prügeln Flüchtlinge, demokratische Initiativen werden bedroht: Die extreme Rechte scheint sich im thüringischen Kahla wohlzufühlen. Wie ist es so weit gekommen? In der Kleinstadt Kahla können Rechtsextreme offensiv ihre Gesinnung zur Schau tragen, ohne dabei von Ordnungskräften gestört zu werden. Die Machtgelüste der Rechten werden befördert von Bürgern, die sich raushalten. Das Problem: Rechtsextreme deuten fehlenden Widerspruch als Zustimmung.

Genre: Beitrag
Wie Alternativmedizin Krebspatienten gefährdet Weber, Nina PUBLIC 2018-07-20 lesen printer kommentar

(SPON 20.07.2018) Die Diagnose Krebs ist niederschmetternd. Die Therapien, die auf die Betroffenen zukommen, sind hart: Operation, Chemotherapie, Bestrahlung und bei manchen Tumoren eine Antihormontherapie. Je nach Art und Schwere der Erkrankung sind mehrere dieser Behandlungen nötig, um den Krebs zu bekämpfen. Manche Patienten lehnen dies ab und wenden sich alternativmedizinischen Verfahren zu, deren Wirkung gegen Krebs nicht nur wissenschaftlich nicht belegt, sondern höchst zweifelhaft ist. In einigen Fällen verzichten die Betroffenen komplett auf die medizinisch wirksamen Methoden. In anderen Fällen vertrauen sie begleitend auf Alternativmedizin - etwa in der Hoffnung, Nebenwirkungen der Krebsbehandlung besser zu verkraften.

Genre: Journalismus
Hass-Predigten in der Plauener Moschee Müller, Manuela PUBLIC 2018-07-20 lesen printer kommentar

(FP/Plauen 19.07.18) Im Vogtland gibt es mutmaßliche Unterstützer der Terrorvereinigung Islamischer Staat. Treffpunkt soll die Moschee im Stadtzentrum von Plauen sein. Am Donnerstag hat die Bundespolizei einen 22-jährigen Syrer festgenommen. "Wir haben festgestellt, dass es seit Sommer 2017 in dieser Moschee salafistische Strukturen gibt", sagte am Donnerstag Pamela Streiter, Sprecherin des Landesamtes für Verfassungsschutz. Vor zehn Jahren war die Al-Muhadjirin-Moschee gegründet worden.

Genre: Journalismus
Spiel mit der Hoffnung Krause, Till und Langhans, Katrin PUBLIC 2018-07-19 lesen printer kommentar

(SZ online 19.07.2018) Vor zwei Jahren starb die Fernsehmoderatorin Miriam Pielhau an Krebs. Sie glaubte bis zuletzt, eine rettende Therapie gefunden zu haben. Ein Irrtum. Die Hoffnung hatte  fünf Buchstaben: GcMAF. Hinter dem Kürzel verbirgt sich ein Stoff, den einige Ärzte, Heilpraktiker und Forscher bis heute im Internet als Wundermittel gegen Krebs bewerben. Der Stoff wird aus Blutplasma gewonnen, er soll das Immunsystem stärken und bösartige Krebszellen bekämpfen. Kritiker bezweifeln, dass die Studien des japanischen Forschers Nobuto Yamamoto, der um die Jahrtausendwende als Erster GcMAF propagierte, die versprochene Wirkung des Stoffes belegen.  Weltweit ermitteln Behörden, auch Europol spürte GcMAF nach. Im Internet kursiert der Stoff längst unter neuen Namen.

Genre:
Spuren des NSU in Chemnitz Lummer, Benjamin PUBLIC 2018-07-11 lesen printer kommentar

(FP 11.07.2018) Im Pr ozess gegen Beate Zschäpe und vier Mitan- geklagte fällt das Urteil. Abgeschlossen ist der Prozess der Aufarbeitung aber noch nicht, findet eine Initiative. Sie zeichnet nach, wo die Rechtsterroristen in der Stadt aktiv waren. Es gelte noch viele Fragen zu beantworten, beispielsweise zur Verantwortlichkeit des NSU-Unterstützernetzwerks, sagt Jane Viola Felber. Sie hat mit Hilfe von Studenten der TU Chemnitz recherchiert, wo das Trio in der Region aktiv gewesen ist,

Genre: Journalismus
Psychologie - Gefängnis-Experiment steht unter Betrugsverdacht Herrmann, Sebastian PUBLIC 2018-07-10 lesen printer kommentar

(SZ 09.07.2018) Das Stanford-Prison-Experiment gilt als einer der berühmtesten Versuche der Psychologie. In einem Keller in Stanford simulierten Forscher 1971 eine Gefängnissituation aus Häftlingen und Wärtern. Nun äußern Teilnehmer und andere Wissenschaftler Kritik an der Studie: Vieles sei Theater gewesen, die Psychologen hätten die Wärter dazu animiert, besonders drakonisch zu sein. Die Schlussfolgerungen des Experiments stehen nun in Frage - etwa, dass es vor allem die Umstände sind, die Menschen zu Grausamkeiten bewegen. Von Beginn an wurde Zimbardo aber auch für den Versuch und seine Schlussfolgerungen kritisiert. Der Psychologe Leon Festinger, der das Konzept der kognitiven Dissonanz entwickelt hat, meinte, es habe sich nicht um ein Experiment, sondern um ein "Happening" gehandelt. Die Psychologen Alexander Haslam und Stephen Reicher scheiterten 2001 mit einer Replikation des Versuches: In dieser Version waren die Wächter passiv und schüchtern, während sich die Häftlinge rasch Erleichterungen und Privilegien verschafften. Auch Personen, die an den Vorgängen 1971 in Stanford beteiligt gewesen waren, meldeten sich über die Jahre zu Wort und behaupteten sinngemäß, das Ganze sei eher eine Art zielgerichtetes Impro-Theater gewesen.

Genre: Journalismus
Jugendliche und Fundamentalismus: Das Gift des Islamismus entfaltet weiter seine Wirkung Kaddor, Lamya PUBLIC 2018-07-06 lesen printer kommentar

(T-Online 06.07.2018) Warum verfängt bei jungen Muslimen nicht selten fundamentalistisches Denken? Weil ihnen oft die Fähigkeit zu kritischem Hinterfragen fehlt, meint Lamya Kaddor. Ein Beispiel sei die Diskussion um die im Koran genannten Strafen. Wer denkt, das Problem des Salafismus und Islamismus würde sich langsam von selbst erledigen,  irrt. Die Zahl der Extremisten steigt oder stagniert auf hohem Niveau, wie jüngst die Verfassungsschutzbehörden in Bremen und NRW und gestern in Brandenburg meldeten. Somit entfaltet das Gift ihrer Gedanken weiter schleichend seine Wirkung in der Gesellschaft. Junge Muslime entwickeln nicht zuletzt deswegen mitunter eigenartige Vorstellungen von gutem Handeln. Sie definieren dieses Handeln nach fundamentalistischer Doktrin als bloßes Einhalten von Geboten. Wer auch die letzte (vermeintliche) Vorschrift Gottes noch detailliert befolgt, so glauben sie, sei ein guter Mensch und gehe ins Paradies ein. Ich halte das für viel zu kurz gedacht und gefährlich. Gebote im Islam sind fast allesamt Verhandlungssache. Wer welches Gebot wie für gültig erachtet, hängt davon ab, welche Influencer jemand um sich hatte. Waren die Influencer islamistisch geprägt, kann die Katastrophe leicht ihren Lauf nehmen.

Genre: Journalismus
Sektensiedlung Colonia Dignidad - Deutschland will sich bürokratisch korrekt aus der Verantwortung stehlen Knobbe, Martin PUBLIC 2018-07-06 lesen printer kommentar

(SPON 02.07.2018) Missbrauch, Folter, Morde - die deutsche Sektensiedlung Colonia Dignidad war ein Ort des Grauens. Der Bundestag beschloss, die Opfer zu unterstützen. Doch das nun präsentierte Ergebnis sorgt für Empörung. Auch Michael Brand, der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, ist entsetzt: Das Auswärtige Amt habe aus dem Auftrag des Deutschen Bundestages, "einen Akt der moralischen und materiellen Wiedergutmachung zu entwickeln, ein kaltes und zynisches Bürokratenpapier gemacht, das vor allem ein Ziel hat: nur ja kein Geld ausgeben." Die Colonia Dignidad war ein Ort des Grauens: Kinder und Jugendliche deutscher wie chilenischer Herkunft wurden sexuell missbraucht, Bewohner mit Elektroschocks gepeinigt und zu Zwangsarbeit verpflichtet, Gegner des chilenischen Diktators Augusto Pinochet zu Hunderten gefoltert und zu Dutzenden getötet. Jahrzehntelang blieben die Verbrechen in der Kolonie, die Sektenführer Paul Schäfer 1961 gegründet und bis zu seiner Flucht 1997 angeführt hatte, weitgehend unentdeckt. Auch deshalb, weil Führungsmitglieder der Sekte enge Kontakte zu deutschen Politikern und Diplomaten hielten und deutsche Ämter und die Botschaft in Santiago de Chile nicht so genau hinsahen.

Genre: Journalismus
Maulkorb für ORF-Redakteure Kazim, Haznain PUBLIC 2018-06-27 lesen printer kommentar

(SPON 27.06.18) Vertreter der Regierung im Stiftungsrat des ORF wollen radikale Social-Media-Regeln für Journalisten durchsetzen. Demnach wären politische Kommentare in sozialen Medien untersagt, selbst auf privaten Twitter-Accounts. Der Inhalt der "ORF Social-Media-Leitlinien" hat es in sich: Tritt diese Dienstanweisung, die sich an alle "journalistischen und programmgestaltenden Mitarbeiter/innen des ORF" richtet, in Kraft, dürfen die sich künftig in den sozialen Medien nicht mehr politisch kommentierend äußern - auch nicht als Privatpersonen. Unbotmäßige  - laut Duden heißt das: sich nicht so verhaltend, wie von der Obrigkeit gefordert - Berichterdtattung soll in Österreich unterbunden werden.

Genre: Journalismus
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