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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Forschung - Es wurden 9 Einträge gefunden infofepa Neue Suche INFOTHEK BEENDEN

Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Psychologie: Der Fuß in der Tür Wüstenhagen, Claudia PUBLIC 2017-02-28 lesen printer kommentar

(Zeit Wissen 2/17)  Psychologen ergründen das menschliche Wesen mit ungewöhnlichen Versuchsanordnungen. Diesmal: Anderen einen Gefallen tun. Jonathan Freedman und Scott Fraser wollten wissen, wie man Menschen dazu bringt, anderen einen Gefallen zu tun. Sie gingen einer kuriosen These nach, die durch die Fachwelt geisterte – der "Fuß in der Tür"-Hypothese. Die besagt: Sobald man jemanden dazu gebracht hat, einem einen kleinen Gefallen zu tun, kann man im nächsten Schritt umso leichter einen größeren Gefallen einfordern. Wer seinen Willen kriegen will, kann sich folglich anpirschen. Die typische Methode auch in der Psychoszene.

Genre: Fachmagazin
Eine seltsame Zeit - Die therapierte Erinnerung Loftus, Elizabeth und Ketcham, Katherine INFOTHEK 2016-08-25 lesen printer kommentar

Ausgelöst durch einen bestimmten Geruch oder ein Geräusch soll plötzlich die Erinnerung an schreckliche, bisher vergessene Ereignisse wieder in unser Bewußtsein dringen. In den letzten Jahren wächst die Zahl der Psychologen, die an die Existenz dieses Phänomens glauben.

Doch die Psychologin Dr. Elizabeth Loftus bezweifelt die These der wiederentdeckten Erinnerung. Vielmehr zeigen ihre Forschungsergebnisse, daß Erinnerungen manipulierbar sind oder sogar erst »erzeugt« werden können. Sie und ihre Co-Autorin Katherine Ketcham weisen nach, daß viele »wiedererlangte Erinnerungen«, die vor allem in Mißbrauchsprozessen eine entscheidende Rolle spielen, völlig freie Erfindungen von Patientinnen und Therapeuten sind.

»Ein ernsthaftes Buch, das in seiner Mischung aus Engagement und wissenschaftlicher Skepsis anregt zum Überprüfen der eigenen Reaktionen und Gefühle, wenn es um Mißbrauch geht.« (Süddeutsche Zeitung)

Genre: Monographie
Bio-Elektromagnetismus - eine Spielwiese für Phantasten? Glaser, Roland INFOTHEK 2016-08-21 lesen printer kommentar

Im letzten Jahrhundert hat sich unser Wissen über elektrische Eigenschaften von Zellen und ebenso über elektrophysiologische Vorgänge des Organismus ganz wesentlich erweitert. Dies, zusammen mit dem Fortschritt der Elektronik, führte nicht nur zur Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren wie z. B. des Elektrokardiogramms oder -enzephalogramms, sondern auch zu neuen Möglichkeiten einer gezielten Beeinflussung biologischer Prozesse zum Nutzen der Biotechnologie und der medizinischen Therapie. Auf dieser Basis wurden ferner wissenschaftlich fundierte Grenzwerte maximal zulässiger Feldstärken festgelegt, um die Menschen vor gesundheitlichen Schäden durch elektromagnetische Felder und Strahlen der Technik zu schützen.

Genre: Monographie
Ohne Gehirn kein Bewusstsein, kein Wille und kein Leben nach dem Tod Werth, Reinhard INFOTHEK 2016-08-21 lesen printer kommentar
Was ist Bewusstsein und wie entsteht es im Gehirn? Gibt es einen freien Willen oder sind wir in unseren Entscheidungen determiniert? Anhand zahlreicher beeindruckender Fallbeispiele zeigt der Neuropsycho- loge Reinhard Werth, wie sich Bewusstsein und freier Wille naturwissenschaftlich exakt beschreiben lassen. Sein Buch bringt Klarheit in eine oftmals wirre Debatte. Dr. med. habil. Dr. phil. habil. Reinhard Werth ist Professor am Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin an der I Universität München. Bei C.H.Beck erschienen von ihm Hirnwelten. Berichte vom Rande des Bewußt(1998) sowie Legasthenie und andere Lesestörungen
Genre: Monographie
Gesund ohne Pillen - Was kann die Alternativmedizin? - Einleitung zum gleichnamigen Buch Ernst, Edzard und Singh, Simon INFOTHEK 2016-08-21 lesen printer kommentar

Diesem Buch liegt ein einziger schlichter Satz zugrunde, der vor über 2000 Jahren niedergeschrieben wurde. Hippokrates von Kos, der als Urvater der Medizin gilt, stellte fest:

»Es gibt in der Tat zwei Dinge, die Wissenschaft und die Meinung; die Erstere gebiert Wissen, die Letztere Unwissen.«

Wenn jemand eine neue medizinische Behandlung vorschlug, erklärte Hippokrates, maßgeblich für deren Beurteilung sei nicht irgendeine Meinung, vielmehr sei es an der Wissenschaft zu entscheiden, ob die Therapie wirksam sei oder nicht. Die Wissenschaft gelangt über Experimente, Beobachtungen, Studien, Argumente und Debatten zu einem objektiven Konsens über die Wahrheit. Auch wenn die Wissenschaft bereits zu einem Schluss gekommen ist, unterzieht sie ihre eigenen Aussagen einer ständigen Kritik, weil ein möglicher Irrtum nie ausgeschlossen ist. Meinungen dagegen sind subjektiv und liegen im Widerstreit miteinander, und wer den überzeugendsten Werbefeldzug unternimmt, hat die größte Chance, seine Meinung durchzusetzen, ohne Rücksicht darauf, ob sie richtig oder falsch ist.

Wir lassen uns von Hippokrates’ Grundsatz leiten und werfen in diesem Buch einen wissenschaftlichen Blick auf die Fülle der heutigen alternativen Behandlungsverfahren, die immer rascher an Beliebtheit gewinnen. In jeder Apotheke stapeln sich die einschlägigen Präparate, allerlei Zeitschriften berichten über die Methoden, auf Millionen von Webseiten werden sie diskutiert und von Milliarden von Menschen in Anspruch genommen, und dennoch betrachten sie viele Ärzte mit Skepsis.

Genre: Monographie
Der Guru und seine Sekte Lifton, Robert Jay INFOTHEK 2016-08-02 lesen printer kommentar

Man kann den Guru einer fanatischen neuen Religion oder einer Sekte* unter zwei entgegengesetzten Perspektiven betrachten: Einmal ist er alles und dann wieder nichts. Im ersten Fall gerät ins Blickfeld, daß der Guru seine Anhängerschaft und deren Glaubenssystem selbst geschaffen hat und darüber ständig die Kontrolle behält. Unter diesem Blickwinkel ließe sich das bizarre Verhalten von Aum Shinrikyö in der Hauptsache als eine Widerspiegelung von Shökö Asaharas eigenen bizarren Vorstellungen und Gefühlen verstehen. Im zweiten Fall erscheint der Guru einfach als eine Schöpfung der Bedürfnisse seiner Schüler oder Jünger; er hat keine von ihnen losgelöste Existenz, jede Kultur kann psychologische Typen wie ihn hervorbringen, kurzum: ohne Jünger kein Guru. Beide Sichtweisen haben etwas Wahres für sich, doch die tiefere Wahrheit erkennen wir erst, wenn wir beide miteinander verknüpfen und die Herausforderung des Paradoxons annehmen.

Genre: Monographie
Esoterik als Gegenstand der Forschung Barth, Claudia INFOTHEK 2015-06-19 lesen printer kommentar

Esoterik als Gegenstand der Forschung ist eine junge Disziplin. Seit 1979 besteht an der Sorbonne in Paris eine Professur für die Histoire des courants ésotériques et mystiques dans l’Europe moderne et contemporaine, die An­toine Faivre bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2001 innehatte. Faivre selbst spricht davon, dass er erst ab 1990 die Idee einer systematischen Erfor­schung dieses Gebietes verfolgte (Faivre 2006). Weitere Lehrstühle bzw. Forschungsinstitute wurden in den 1990er Jahren an den Universitäten von Exeter (GB) und Amsterdam (NL) gegründet, wo Nicholas Goodrick-Clarke (Direktor des Exeter Centre for the Study of Esotericism) und Wouter J. Hanegraaff (seit 1999 Lehrstuhlinhaber für die History of Hermetic Philo- sophy and Related Currents - Geschichte der hermetischen Philosophie und verwandter Strömungen) Forschung und Lehre aufbauten.21 Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschluss werden seit kurzem an beiden Universi­täten in der Disziplin Western Esotericism (Exeter) bzw. Mysticism and Western Esotericism (Amsterdam) angeboten.
Im Jahr 2005 wurde als europaweiter Zusammenschluss die European Society for the Study of Western Esotericism (ESSWE) ins Leben gerufen, der Wouter J. Hanegraaff seitdem als Präsident vorsteht.
Faivre, Hanegraaff und Goodrick-Clarke bestimmen wesentlich die der­zeitige Diskussion im universitären Bereich der Esoterik-Forschung.

 

Genre: Monographie
Esoterik als Denkform - Antoine Faivres Beitrag zur Methodik der Forschung Ravagli, Lorenzo INFOTHEK 2015-06-06 lesen printer kommentar

Der klassische Beitrag zur Methodologie der Esoterikforschung stammt von Antoine Faivre, dem Inhaber des Lehrstuhls für die »Erforschung esoterischer und mystischer Strömungen im modernen und zeitgenössischen Europa« von 1979 bis 2002 an der Sorbonne in Paris. Er veröffentlichte seine methodologischen Überlegungen zuerst 1986 unter dem Titel »Accèss de l’ésoterisme occidental« auf französisch, 1994 in einer englischen Übersetzung »Access to Western Esotericism«. Der folgende Essay orientiert sich an der englischen Übersetzung.

Genre: Beitrag
Mit Geisterforschung zum Doktortitel: Esoterik an der Wiener Universität Federspiel, Krista Dr. INFOTHEK 2013-06-25 lesen printer kommentar

Seit mehr als einem Jahrzehnt thront die Esoterik an der sozialwissenschaftlichen Universität Wien, genauer am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie (KSA). Das ist überwiegend ein Verdienst von Dr. Manfred Kremser. Er hat 2001 eine außerordentliche Professur am KSA erhalten, als er bereits Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie und Grenzbereiche der Wissenschaft war. Kremsers Credo, gesprochen im März 2009 beim Quellwasser Festival "Aqua anthropos" im Völkerkundemuseum: "Wenn es gelänge, Geheimwissen mit dem wissenschaftlichem Wissen zu verbinden, dann glaube ich, könnten wir eine ganzheitliche Sicht der Welt haben."

Genre: Beitrag
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