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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Extremismus / Fanatismus - Es wurden 41 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Deutschland: Was ein Ex-Neonazi über den Rechtsruck in der Politik zu sagen hat Schreiner, Tobias PUBLIC 2018-04-01 lesen printer kommentar

(bento 01.04.2018) Christian Ernst Weißgerber war ganz tief drin in der rechtsradikalen Szene. bento hat mit ihm über Neu-Rechte Gruppierungen wie die Identitäre Bewegung gesprochen und ihn gefragt: Wie kann und sollte man mit Rechten reden? Weißgerber: Ich habe schon 2015 geschrieben, dass die AfD eine Partei ist, die eigentlich NPD-Politik macht, aber nicht das gleiche Stigma trägt. Der AfD-Gründer Bernd Lucke, der mittlerweile ausgetreten ist, und seine Mitstreiter waren ein vermeintlich national-liberales Aushängeschild, aber im Hintergrund war das bereits der typische völkisch-nationalistische Populismus. Man sollte im Alltag mit Rechten reden, nach den eigenen Möglichkeiten, solange man sich selbst sicher fühlt und ohne sich selbst kaputt zu machen. Aber nur, ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen oder denen eine Bühne zu liefern.

Genre: Interview
Ein Extremismus-Forscher auf dem rechten Weg? Wolf, Tobias PUBLIC 2018-03-24 lesen printer kommentar

(SZ 24.03.2018)  Ein Mitarbeiter des Dresdner Hannah-Arendt-Instituts tritt bei den Neuen Rechten auf. Es ist nicht das erste Mal, dass er seine Kollegen in Bedrängnis bringt. Fritze, Mitarbeiter am Dresdner Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, trug ausgerechnet bei der „Winterakademie“ des „Instituts für Staatspolitik“ im anhaltischen Schnellroda vor – einer Denkfabrik der Neuen Rechten. Sie fungiert weitgehend abseits der Öffentlichkeit als Schnittstelle zwischen Rechtsextremisten, extremen Konservativen, Pegida-Anführern und Parteien wie der AfD. Mitbegründer der Stichwortfabrik für die intellektuelle Neue Rechte ist Götz Kubitschek – ein Publizist, der mit antisemitischen Äußerungen auffällt und  den Völkisch-Nationalen in der AfD nahe steht.

Genre: Journalismus
Wie Rechtsextreme versuchen, Bürger zu ködern Hutter, Dominik PUBLIC 2018-03-14 lesen printer kommentar

(SZ 13.03.2018) Die rechtsextreme Szene versucht zunehmend, auch bürgerliche Münchner zu ködern. Statt der einfachen Blut- und Bodenideologie rücken  leichter vermittelbare Themen wie Sicherheit und Soziales in den Vordergrund. Gegen Minderheiten gehetzt wird trotzdem, vor allem Muslime und Flüchtlinge sind Opfer abwertender Agitation. Auffallend sei, sagt die Leiterin der beim Oberbürgermeister angesiedelten Fachstelle für Demokratie Heigl, dass sich die Szene professionalisiere und zunehmend arbeitsteilig vorgehe. Das mache sie immer gefährlicher.

Genre: Journalismus
Wie der "Schlächter von Wilna" davonkam Schslehner, Johannes PUBLIC 2018-03-13 lesen printer kommentar

(Spiegel 12.03.18)  Franz Murer machte den Bewohnern des Gettos von Wilna das Leben zur Hölle - und wurde nach dem Krieg in Österreich freigesprochen. Der Skandalprozess gegen den NS-Täter wirkt bis heute nach. Murer galt als tüchtig, packte an - und hasste Juden. Als Angehöriger der zivilen NS-Verwaltung im "Reichskommissariat Ostland" entschied er sich für die aktive persönliche Mitwirkung an der Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung. Er nutzte dafür seinen Handlungsspielraum als Zivilbeamter bis zum Äußersten aus. Am 10. Juni 1963, beginnt vor einem Grazer Geschworenengericht der Prozess gegen ihn, 37 Zeugen aus Österreich, Deutschland, Israel und den USA sind geladen. Die Anklage listet den Vorwurf des "gemeinen Mordes" in 16 Fällen auf, während des Prozesses wird noch ein 17. Mordvorwurf dazukommen. Die Last der Beschuldigungen scheint erdrückend. Doch was unmöglich schien, tritt ein: Die Geschworenen entscheiden am 19. Juni 1963 in ihrem Wahrspruch auf "nicht schuldig".  Der Freispruch für Murer durch die österreichische Justiz wird  zum Signal für alle, die einst an das Hakenkreuz geglaubt hatten: Ihr gehört wieder zu uns!

Genre: Beitrag
Berliner Landgericht: Populismus contra Sachverstand 1:0 Henkel, Laura PUBLIC 2018-03-09 lesen printer kommentar

(FAZ 09.03.18) Die Dar as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln darf in Medienberichten nicht „als salafistisch geltend“ bezeichnet werden, obwohl sie seit 2015 vom Berliner Verfassungsschutz beobachtet wird. Bei der Prüfung des Falls bezog sich das Berliner Landgericht nicht auf die Frage, ob der Moschee salafistische Tendenzen nachzuweisen seien, sondern allein auf die Formulierung „als salafistisch geltend“. Das Gericht schloss, die Moschee dürfe so nur bezeichnet werden, wenn diese Einschätzung der einer großen Mehrheit der Bevölkerung entspreche oder von einer hochrangigen Einrichtung getroffen werde. „Einzelne Stimmen von Islamkennern seien nicht ausschlaggebend“, berichtete der epd über das Ergebnis der Verhandlung.

Genre: Journalismus
Geschichte wiederhohlt sich doch - hoffentlich nicht Weiland, Severin PUBLIC 2018-03-03 lesen printer kommentar

(Sachsen-Anhalt/Spiegel 02.03.18) Die AfD hat im Landtag Sachsen-Anhalts eine Enquetekommission zu Linksextremismus auf den Weg gebracht - mithilfe der CDU. Leiten soll das Gremium nun ausgerechnet AfD-Rechtsaußen André Poggenburg. Poggenburg gehört zum rechten, national-völkischen Flügel der AfD, er ist ein enger Weggefährte des Thüringer Landes- und Fraktionschefs Björn Höcke Die CDU stellt in der Kommission den Vize. Für den Landtag sollten Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die als Grundlage "für eine erfolgreiche Bekämpfung von Linksextremismus in Sachsen-Anhalt dienen sollen". Das Agieren des Landtages in Sachsen-Anhalt sollte nachdenklich stimmen.
 

Genre: Journalismus
Neonazi-Konzerte in Thüringen "Und wer räumt den geistigen Müll weg?" Hlscher, Max Schönberger, Charlotte PUBLIC 2018-02-11 lesen printer kommentar

( Spiegel 11.02.2018) Thüringen ist Hochburg der Neonazi-Konzerte. Im Zentrum: das Städtchen Themar. Tausende Rechtsrock-Fans feierten hier letzten Sommer, weitere Konzerte sind geplant - und spalten den Ort. Im Gasthaus "Goldener Löwe" ist die rechtsextreme Welt in Ordnung. Ein Nussknacker auf dem Regal hebt im 45-Grad-Winkel den Arm zum Gruß, auf einem Kissen ist ein Landser mit Gewehr im Anschlag zu sehen, und Rentner Hans bestellt einen Kaffee - "aber in der braunen Tasse". Er lacht. Vielen Menschen in der südthüringischen Kleinstadt Themar ist das Lachen schon länger vergangen.

Genre: Journalismus
Europaweites Netzwerk - Deutsche Neonazis kooperierten mit Terrorgruppe "National Action" Müller-Töwe, Jonas PUBLIC 2018-01-31 lesen printer kommentar

(T-online 31.01.18)  Im Morgengrauen des 3. Januar schlägt die britische Polizei zu. Fünf Anti-Terror-Einheiten stürmen Wohnungen in Mittelengland, unter anderem in Cambridge und Leicester. Als die britische Polizei gegen die Neonazis vorgeht, werden auch deutsche Verfassungsschützer hellhörig. Der Grund: Mitglieder der "National Action" standen in Verbindung mit Rechtsextremisten in Deutschland und kooperierten mit ihnen. Unbestritten ist: Die Männer hielten sich im Mai 2016 in Ostdeutschland auf. Am 1. Mai nahmen sie an einer rechtsextremen Kundgebung im sächsischen Plauen teil. Dort demonstrierte die Partei "III. Weg" gemeinsam mit einem bis dahin relativ neuen Bündnis, das sich "Antikapitalistisches Kollektiv" nennt und das dort einen Schwarzen Block bildete. In der Thüringer Szene verorten Ermittler eine Kerngruppierung des Kollektivs. Ein Kader der Partei "Die Rechte" soll dort federführend sein.

Genre: Journalismus
Eine Schande für Deutschland und die Nato Diekman, Patrik PUBLIC 2018-01-27 lesen printer kommentar

(T-online 27.01.2018)  Eine Schande für Deutschland und die Nato - ein Kommentar von Patrik Diekman. Die Türkei bläst zum Angriff auf die Kurden und Erdogans Bomben stürzen eine vergleichsweise stabile Region in Syrien erneut ins Chaos. Deutsche Panzer kommen zum Einsatz und am Ende sterben wieder die Kurden – wie schon so oft. Erdogans Angriffskrieg dokumentiert das peinliche Versagen der westlichen Nahostpolitik. Der Westen schweigt – die Kurden sind für die Europäer und die Nato lediglich wieder ein Bauernopfer. 2014 wurden sie noch gebraucht, als kein Nato-Mitglied Bodentruppen in die Wirren des Syrien-Konfliktes schicken wollte. Erdogan befeuert den Nationalismus in der Türkei, in dem er mit Deutschland, der EU, Trumps Israelentscheidung und aktuell mit den Kurden in Syrien immer wieder neue außenpolitische Gegner erschafft.

Genre: Journalismus
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