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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychogruppen / Esoterik




Übersicht öffentlicher Beiträge zum Thema: Esoterik und Extremismus / Fanatismus - Es wurden 35 Einträge gefunden infofepa Neue Suche BEENDEN

Thema dreieck Autor / Quelle dreieck Kategorie Datum dreieckdown Aktion
Neonazi-Konzerte in Thüringen "Und wer räumt den geistigen Müll weg?" Hlscher, Max Schönberger, Charlotte PUBLIC 2018-02-11 lesen printer kommentar

( Spiegel 11.02.2018) Thüringen ist Hochburg der Neonazi-Konzerte. Im Zentrum: das Städtchen Themar. Tausende Rechtsrock-Fans feierten hier letzten Sommer, weitere Konzerte sind geplant - und spalten den Ort. Im Gasthaus "Goldener Löwe" ist die rechtsextreme Welt in Ordnung. Ein Nussknacker auf dem Regal hebt im 45-Grad-Winkel den Arm zum Gruß, auf einem Kissen ist ein Landser mit Gewehr im Anschlag zu sehen, und Rentner Hans bestellt einen Kaffee - "aber in der braunen Tasse". Er lacht. Vielen Menschen in der südthüringischen Kleinstadt Themar ist das Lachen schon länger vergangen.

Genre: Journalismus
Europaweites Netzwerk - Deutsche Neonazis kooperierten mit Terrorgruppe "National Action" Müller-Töwe, Jonas PUBLIC 2018-01-31 lesen printer kommentar

(T-online 31.01.18)  Im Morgengrauen des 3. Januar schlägt die britische Polizei zu. Fünf Anti-Terror-Einheiten stürmen Wohnungen in Mittelengland, unter anderem in Cambridge und Leicester. Als die britische Polizei gegen die Neonazis vorgeht, werden auch deutsche Verfassungsschützer hellhörig. Der Grund: Mitglieder der "National Action" standen in Verbindung mit Rechtsextremisten in Deutschland und kooperierten mit ihnen. Unbestritten ist: Die Männer hielten sich im Mai 2016 in Ostdeutschland auf. Am 1. Mai nahmen sie an einer rechtsextremen Kundgebung im sächsischen Plauen teil. Dort demonstrierte die Partei "III. Weg" gemeinsam mit einem bis dahin relativ neuen Bündnis, das sich "Antikapitalistisches Kollektiv" nennt und das dort einen Schwarzen Block bildete. In der Thüringer Szene verorten Ermittler eine Kerngruppierung des Kollektivs. Ein Kader der Partei "Die Rechte" soll dort federführend sein.

Genre: Journalismus
Eine Schande für Deutschland und die Nato Diekman, Patrik PUBLIC 2018-01-27 lesen printer kommentar

(T-online 27.01.2018)  Eine Schande für Deutschland und die Nato - ein Mommentar von Patrik Diekman. Die Türkei bläst zum Angriff auf die Kurden und Erdogans Bomben stürzen eine vergleichsweise stabile Region in Syrien erneut ins Chaos. Deutsche Panzer kommen zum Einsatz und am Ende sterben wieder die Kurden – wie schon so oft. Erdogans Angriffskrieg dokumentiert das peinliche Versagen der westlichen Nahostpolitik. Der Westen schweigt – die Kurden sind für die Europäer und die Nato lediglich wieder ein Bauernopfer. 2014 wurden sie noch gebraucht, als kein Nato-Mitglied Bodentruppen in die Wirren des Syrien-Konfliktes schicken wollte. Erdogan befeuert den Nationalismus in der Türkei, in dem er mit Deutschland, der EU, Trumps Israelentscheidung und aktuell mit den Kurden in Syrien immer wieder neue außenpolitische Gegner erschafft.

Genre: Journalismus
Soldiers of Odin Germany Division Bayern - rechtsextremistische Gruppierung BLV,T-online 29.12.2017 PUBLIC 2017-12-29 lesen printer kommentar
(29.12.2017 Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Verfassungsschutz)  Das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet die Soldiers of Odin Germany Division Bayern (SOO) ab sofort als rechtsextremistische Bestrebung. Die Gruppierung wird dem subkulturell geprägten Rechtsextremismus zugeordnet.Bei der Gruppe Soldiers of Odin handelt es sich um eine internationale Gruppierung, die im Oktober 2015 in Finnland gegründet wurde. Mittlerweile existieren in zahlreichen Ländern Ableger mit entsprechenden Untergruppierungen. Aktivisten der Soldiers of Odin bezeichnen sich als "Nachbarschaftshilfe", reklamieren für sich selbst, Schwachen und Schutzsuchenden zu helfen und distanzieren sich davon, eine Bürgerwehr oder rassistisch zu sein. Faktisch betätigen sich die SOO jedoch wie eine Bürgerwehr.Die Gruppierung steht in Bayern erst am Anfang ihrer Entwicklung. Der bayerische Ableger der Gruppe betrachtet sich als Teil eines Netzwerks, das 2015 von einem bekennenden Neonazi in Finnland gegründet wurde. Die finnische Rundfunkanstalt "Yleisradio" berichtete, das dortige Vereinsheim sei mit einer SS-Flagge geschmückt.
Genre: Pressemitteilung
Hier bleiben viele Fragen offen - der Fall Oussama B. aus Bremen Gude, Hubert PUBLIC 2017-12-18 lesen printer kommentar

(Spiegel online 18.12.17) Oussama B. gilt als gefährlicher Islamist, hasst Christen, ist mehrfach vorbestraft. Trotzdem gelingt es nicht, ihn zurück nach Algerien zu schicken. 16-mal haben sich Gerichte damit befasst - vom Amtsgericht über das Landgericht in Bremen bis zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Selbst an das Bundesverfassungsgericht hat sich der Anwalt des Extremisten gewendet, um die Abschiebung zu verhindern. Inzwischen ist der Fall des radikalen Moscheebesuchers zu einem Präzedenzfall geworden.Wie kann das sein? Der Fall des wohl gefährlichsten Besuchers der Bremer Rahma-Moschee bleibt also offen. Zwei andere Islamisten aus der Moschee wurden inzwischen nach Algerien abgeschoben. Ganz unauffällig, als Kleinkriminelle.

Genre: Journalismus
Sie sind wieder da Schlamp, Hans-Jürgen für T-online PUBLIC 2017-12-14 lesen printer kommentar

(T-onlne) Rechtsfront marschiert: Im Osten der EU sind Nationalisten und Rechtspopulisten an der Macht, andernorts werden sie stärker und radikaler. Ein krasses Beispiel ist Italien. Mit brachialer Gewalt geht ein dicklippiger schwarzer Mann einer verzweifelten jungen, weißen Frau an die Wäsche. "Verteidige sie!", steht dick darüber. Und darunter: "Es könnte deine Mutter, deine Frau, deine Schwester, deine Tochter sein". Das martialische Plakat wurde von der rechtsradikalen italienischen Gruppe "FN - Forza Nuova" verbreitet und sorgte für Aufregung. So brutal hatte sich lange niemand solcher rassistischen Botschaft bedient.  Genau 73 Jahre ist es her. Da nämlich wurde das Original-Plakat gedruckt. 1944, Jetzt, nach 73 Jahren, kommt das Hass-Plakat wieder. Auf Facebook. Diesmal nicht gegen farbige Soldaten, sondern gegen farbige Flüchtlinge. Deshalb hat das Forza Nuova-Plakat auch einen kleinen zeitgemäßen Zusatz bekommen: "Verteidige sie -  vor den neuen Invasoren".

Genre: Journalismus
Sächsische Justiz erlaubt den Verkauf von Galgen für Merkel und Gabriel Steinke, Ronen PUBLIC 2017-12-06 lesen printer kommentar

(Süddeutsche Zeitung 05.12.17)  Im Erzgebirge hat ein Mann Nachbildungen des Galgens, der auf einer Pegida-Demonstration zu sehen war, zum Kauf angeboten.Die Staatsanwalschaft Chemnitz hat daran nichts auszusetzen: den Tatbestand der Volksverhetzung oder Aufforderung zu einer Straftat sieht sie nicht gegeben. In der Begründung, die der SZ vorliegt, heißt es: Die Galgen seien Kunst und hätten eine vieldeutige Botschaft

Genre: Journalismus
Die Sehnsucht nach einem Führer (m/w) Stokowski, Margarete PUBLIC 2017-12-05 lesen printer kommentar

(Spiegel 05.12.17) Advent kommt von "adventus" und heißt "Ankunft", da stimmt man sich schön auf die Ankunft des Herrn ein, oder auch: des Herrschers, auf jeden Fall erwartet man Großes. Die einen tun dies bei Kerzenschein und Zimtsternen, die anderen unter dem Applaudieren und Grölen von Parteikollegen. So zuletzt bei der AfD, die auf ihrem Parteitag in Hannover Alexander Gauland und Jörg Meuthen als Parteivorsitzende wählte.  Nun heißt es, die Partei sei weiter nach rechts gerückt, was bizarr klingen mag bei einer Partei, die eh schon so weit rechts ist, dass man es dort okay findet, von der Wehrmacht zu schwärmen, auf flüchtende Menschen zu schießen und eine Politikerin in Anatolien zu "entsorgen". Offensichtlich ist es in Deutschland immer möglich, noch "weiter nach rechts" zu rücken, solange man noch nicht dabei erwischt wurde, freudig erregt eine Hitlerbüste abzulecken.

Genre: Journalismus
Reichsbürger in Bus und Bahn Schemann, Ralph PUBLIC 2017-11-09 lesen printer kommentar

(Görlitz) Für die Verkehrsgesellschaft Görlitz (VGG) achtete ein Kontrolleur auf Gesetze, die er selbst gar nicht anerkennt.  In den Görlitzer Stadtbussen und Straßenbahnen fehlt seit Montag ein Fahrscheinkontrolleur. Der Mann zählt sich zur sogenannten Szene der Reichsbürger. Als das jetzt dem Unternehmen bekannt wurde, reagierte es mit  einer internen Prüfung und zog entsprechende Konsequenzen . Der zuständigen Gewerbeaufsicht in Dresden war der Fall offenbar schon länger genauer  bekannt. Reagiert hat sie nicht.

Genre: Journalismus
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