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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychoszene / Esoterik



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Autor / Datum / Thema : wolfgang / 2019-07-19 / Von Landmädel-Romantik zu Rechtsextremismus
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(jetzt 31.03.2016) Eine schöne junge Frau, mittelalterlich gekleidet, steht mit Pfeil und Bogen in wilder grüner Natur. "European women are not victims", steht auf dem Bild. Sieht aus wie Werbung für eine HBO-Fantasy-Serie. Ist aber die neueste Propaganda-Schiene der Rechtsextremen. Mit ihnen versuchen junge Frauen und Mädchen, bisher in der Szene eher unterrepräsentiert, ihresgleichen für völkische Ideologien zu gewinnen. Auf Facebook findet man Gruppen wie "Just Nationalist Girls" oder "Filles d'Europe". Sie sind meistens europäisch ausgelegt, zeigen Bilder von Frauen aus der Ukraine, Belgien, Schweden oder Italien. Und schreiben auf Englisch dazu: "dreaming about Europe after liberalism", "family instead of feminism" oder "tradition beats every trend!". Auf den Videos spielen junge Mädchen Dudelsack und Harfe. Oder singen, in Tracht gekleidet, Volkslieder. Je nachdem, was ihrem "Ursprung" entspricht. Es geht also um die altbekannten Motive: Tradition. Revolution. Widerstand. Ein Europa der Stämme. Es wird die ganze Basndbreite bespielt, die es zwischen Landmädel-Romantik, Nationalismus und offenem Rechtsextremismus gibt.

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