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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychoszene / Esoterik



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lesen longdesc= printer kommentar 2018-02-15 Weniger Homöopathie-Mittel verkauft

(SZO 14.02.18) Nach Daten, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, erlebt die Homöopathie-Branche derzeit einen deutlichen Dämpfer: Im Jahr 2017 gingen nach Schätzungen der Pharma-Marktforschungsfirma IQVIA mehr als 53 Millionen Packungen homöopathischer Präparate über die Verkaufstische deutscher Apotheken. Doch auch wenn die Zahl groß klingen mag, wären das gut zwei Millionen Packungen oder rund 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei Kassenpatienten sank die Zahl der auf Kosten der gesetzlichen Versicherungen abgegebenen Packungen um gut 14 Prozent, bei Privatversicherten um rund 7 Prozent. Dennoch erkennen Ärzte- und Apothekerkammern Fortbildungen im Bereich Homöopathie weiterhin offiziell an. Dies sei „nur historisch und berufspolitisch zu erklären, nicht aber wissenschaftlich zu begründen“, erklärte die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft schon vor zwanzig Jahren. Geändert hat sich daran seitdem jedoch wenig.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-02-13 Facebook spricht unser Reptilienhirn an

Prominente Vertreter der Tech-Branche kritisieren Facebook scharf. Darunter ist auch eine Gruppe von Mitarbeitern der ersten Stunde von Facebook und Google. Sie möchten, dass die Firmen gezielt gegen negative Auswirkungen sozialer Netzwerke und von Smartphones vorgehen. Dafür haben sie die Kampagne namens "Die Wahrheit über Tech" gestartet. Mehr und mehr prominente Vertreter der eigenen Branche melden sich zu Wort und kritisieren Facebook scharf. Und nun hat sich sogar eine Gruppe von Mitarbeitern der ersten Stunde bei Facebook und Google gebildet, die gezielt gegen negative Auswirkungen sozialer Netzwerke und von Smartphones vorgehen wollen. Als erstes konkretes Projekt will die Gruppe der Kritiker eine Webseite veröffentlichen, die schädliche Effekte verschiedener Technologien zeigen und Programmierern als Leitfaden dienen soll. Außerdem will die Gruppe auch Lobbyarbeit betreiben mit dem Ziel, die Macht der großen Digitalkonzerne zu beschränken.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-02-11 Rendite statt Pflege = erfolgreiche deutsche Gesundheitspolitik?

(Spiegel 11.02.2018) Im Saarland breitet sich eine Protestwelle aus, wie sie deutsche Kliniken noch nicht gesehen haben. An allen 21 Krankenhäusern streiken Pflegende, sie fordern mehr Personal, stellen Ultimaten und drohen mit Dienst nach Vorschrift: Pausen einhalten, keine Überstunden, keiner springt in der Freizeit ein. Dann würde die Versorgung vollständig zusammenbrechen.   Der Aufstand stellt das Versagen der deutschen Gesundheitspolitik bloß. Beiträge der Versicherten werden systematisch in Rendite der Aktionäre  umgewandelt - zu lasten der Beitragszahler und deren Gesundheit. Dafür fehlen rund 100.000 Pflegestellen in Deutschland. Wie soll die Umkehr gelingen? Ausgerechnet Krankenkassen und Kliniken hat der bisherige Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) überlassen, die Höhe der Pflegeuntergrenzen festzulegen. Also denen, die am liebsten Kosten drücken. Wie Hohn müssen Pflegenden  die kürzlichen Worte von Gesundheitsminister Gröhe erscheinen: "Die erfolgreiche Pflegepolitik der letzten Jahre werden wir jetzt entschlossen fortsetzen."

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-02-11 Neonazi-Konzerte in Thüringen "Und wer räumt den geistigen Müll weg?"

( Spiegel 11.02.2018) Thüringen ist Hochburg der Neonazi-Konzerte. Im Zentrum: das Städtchen Themar. Tausende Rechtsrock-Fans feierten hier letzten Sommer, weitere Konzerte sind geplant - und spalten den Ort. Im Gasthaus "Goldener Löwe" ist die rechtsextreme Welt in Ordnung. Ein Nussknacker auf dem Regal hebt im 45-Grad-Winkel den Arm zum Gruß, auf einem Kissen ist ein Landser mit Gewehr im Anschlag zu sehen, und Rentner Hans bestellt einen Kaffee - "aber in der braunen Tasse". Er lacht. Vielen Menschen in der südthüringischen Kleinstadt Themar ist das Lachen schon länger vergangen.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-01-31 Das Glück liegt vor der Tür

(FP 31.01.2018) Hope & Soul company - von der klassischen Religion zur Naturreligion? Die Dozenten der Evangelischen Hochschule in Moritzburg,  Beate Hofmann und ihr Mann Olaf aus Radebeul, haben die Natur als Kraftquelle für seelische Balance und Gesundheit wiederentdeckt. In Büchern, Seminaren und Vorträgen in Speakersmanier wollen sie Menschen ermutigen, ihre Träume zu leben, indem sie Verantwortung für ihre persönliche Leistungskraft und Lebensfreude übernehmen. Wie dies funktioniert, darüber wird Beate Hofmann  ab Februar 2018 einmal monatlich in der 'Freien Presse' und der 'Sächsischen Zeitung'   in der neuen Kolumne "Rauszeit" den Leser informieren.  Katrin Saft hat vorab mit ihr über das "Neue Hofmannsche Evangelium" gesprochen.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-01-31 Europaweites Netzwerk - Deutsche Neonazis kooperierten mit Terrorgruppe "National Action"

(T-online 31.01.18)  Im Morgengrauen des 3. Januar schlägt die britische Polizei zu. Fünf Anti-Terror-Einheiten stürmen Wohnungen in Mittelengland, unter anderem in Cambridge und Leicester. Als die britische Polizei gegen die Neonazis vorgeht, werden auch deutsche Verfassungsschützer hellhörig. Der Grund: Mitglieder der "National Action" standen in Verbindung mit Rechtsextremisten in Deutschland und kooperierten mit ihnen. Unbestritten ist: Die Männer hielten sich im Mai 2016 in Ostdeutschland auf. Am 1. Mai nahmen sie an einer rechtsextremen Kundgebung im sächsischen Plauen teil. Dort demonstrierte die Partei "III. Weg" gemeinsam mit einem bis dahin relativ neuen Bündnis, das sich "Antikapitalistisches Kollektiv" nennt und das dort einen Schwarzen Block bildete. In der Thüringer Szene verorten Ermittler eine Kerngruppierung des Kollektivs. Ein Kader der Partei "Die Rechte" soll dort federführend sein.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-01-30 Schwarzer Humor des Frankfurter Ausländerbeirates?

(FAZ 29.01.18) Der Frankfurter Ausländerbeirat hat gerade darauf hingewiesen, dass der Begriff „Mohr“ einen rassistischen Hintergrund habe. Deshalb solle die Stadt auf die Umbenennung zweier Apotheken hinwirken, die „Mohren“ im Namen tragen. Hinwirken heißt: Druck ausüben. Müssen Demokraten die Stimme erheben, wenn ein Restaurant „Kronenhalle“ heißt? Beleidigt das Hotel „Goldener Hecht“ Vegetarier? Wer einer Logik folgt, für die der eigentliche Sinn eines Wortes oder Bildes stets von seiner maximal niederträchtigsten Interpretation bestimmt wird, wird nicht nur auf Geschichte verzichten müssen. Er und sie werden auch in der Sprachlosigkeit landen.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-01-28 Höcke will den Islam verbieten, sobald die AfD "an der Macht" ist

(bento 28.01.18)  Für den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke gibt es kaum etwas Schlimmeres als den Islam. Höcke gilt innerhalb der rechten AfD als besonders rechts und gehört dem völkischen Flügel an. Für viele gilt er als heimlicher Star in der Partei. Höcke empfiehlt den Kampf gegen die Religion. Konkret sagte er auf einer Veranstaltung in Sachsen-Anhalt:

"Und deswegen ist auch klar, und dieses Selbstverständnis formulieren wir auch bereits in den Anträgen im Bundestag und in den Landtagen und auf den Demonstrationen: Das, was wir jetzt noch nicht durchsetzen können, weil wir nicht die Macht haben – aber wir werden die Macht bekommen – und dann werden wir das durchsetzen, was notwendig ist, damit wir unser freies Leben leben können. Dann werden wir die Direktive ausgeben, dass am Bosporus mit den drei großen M, Mohammed, Muezzin und Minarett, Schluss ist, liebe Freunde!"

Das Publikum  jubelte und klatschte ob der Allmachtsfantasien. 

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-01-27 Ossis raus!

(SZO 27.01.2018)  Die deutschen Handballer sind gescheitert, und der Trainer wird besonders hart attackiert – weil er aus Leipzig kommt?  Die Szene am vergangenen Mittwoch ist ganz sicher nur ein Einzelfall gewesen, ein unerfreulicher, nicht repräsentativ. Typisch sind die Geschehnisse aber allemal. Wenn es einen Sündenbock braucht, muss der Ossi herhalten. Wobei es sich andersherum oft genug ganz genauso darstellt: Der Wessi steht schließlich in den Neuen Bundesländern eher selten für eine gute Sache. Man wird den Eindruck nicht los, dass sich Kollegen nach der EM gezielt an Prokop abarbeiten, mit Wonne, mitunter unreflektiert. Er selbst schweigt immer noch zu den Vorwürfen. Dazu passt, wie Dixie Dörner in dieser Woche in dieser Zeitung sein Scheitern als Trainer in Bremen erklärte: „Ich hatte es nicht gelernt, mich zu verkaufen.“ Sich präsentieren, hier ein Statement abgeben, dort Stellung beziehen, sei er nicht gewohnt gewesen.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-01-27 Eine Schande für Deutschland und die Nato

(T-online 27.01.2018)  Eine Schande für Deutschland und die Nato - ein Mommentar von Patrik Diekman. Die Türkei bläst zum Angriff auf die Kurden und Erdogans Bomben stürzen eine vergleichsweise stabile Region in Syrien erneut ins Chaos. Deutsche Panzer kommen zum Einsatz und am Ende sterben wieder die Kurden – wie schon so oft. Erdogans Angriffskrieg dokumentiert das peinliche Versagen der westlichen Nahostpolitik. Der Westen schweigt – die Kurden sind für die Europäer und die Nato lediglich wieder ein Bauernopfer. 2014 wurden sie noch gebraucht, als kein Nato-Mitglied Bodentruppen in die Wirren des Syrien-Konfliktes schicken wollte. Erdogan befeuert den Nationalismus in der Türkei, in dem er mit Deutschland, der EU, Trumps Israelentscheidung und aktuell mit den Kurden in Syrien immer wieder neue außenpolitische Gegner erschafft.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-01-27 Hans Modrow: Sein letztes Gefecht

(FP 27.01.2018) Die Guten im Westen, die Bösen im Osten - ein derart geteiltes Land geht Hans Modrow gewaltig gegen den Strich. Er will Gerechtigkeit. Nicht nur für sich. Sondern auch für andere, die in der DDR lebten. Deshalb zieht der 90-Jährige in Leipzig vor Gericht. Und klagt - gegen die Bundesrepublik Deutschland. Für den 28. Februar ist am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein Termin anberaumt: Dr. M. gegen Bundesrepublik Deutschland. Die Anonymisierung bringt es mit sich, dass man denken könnte, Dr. M. habe etwas zu verbergen. Hat er aber nicht. Im Gegenteil, er will, dass der Prozess öffentlich wahrgenommen wird. Es geht ihm um Ost- und Westdeutsche, um ihre Gleichbehandlung, um eine faire Geschichtsschreibung, also um eine, die beiden deutschen Seiten gerecht wird.Modrow mahnt eine "größere Reife und Genauigkeit bei der Betrachtung historischer Vorgänge an".

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