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Esoterik- und Psychomarktkritik - Presseschau und Kurznachrichten



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lesen longdesc= printer kommentar 2019-01-14 Zu Risiken und Nebenwirkungen Ihres Gesundheitsministers...

(SPON 14.01.2019) Das deutsche Gesundheitssystem mag seine Fehler haben, eine Errungenschaft aber ist nicht hoch genug zu schätzen: Ob die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Therapie erstatten müssen, hängt vom Wissensstand der medizinischen Forschung ab. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will diese Entscheidungen fortan lieber in seinem Ministerium treffen - ohne Rücksicht auf die Einschätzung des G-BA. Jens Spahns Vorstoß würde uns zurückkatapultieren in eine Zeit, in der überliefertes Wissen die wichtigste Leitschnur war. Im besten Falle wäre das nur teuer.Im schlechtesten Fall wären die Folgen sogar lebensgefährlich.

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lesen longdesc= printer kommentar 2019-01-11 Vereine als Einfallstor: Das Netzwerk des Kreml in Deutschland

(t-online 11.01.2019) Einige deutsch-russische Kulturvereine und russische Medien in Deutschland sind nach Informationen von t-online.de und des ARD-Politikmagazins "Kontraste" seit längerem auch von Interesse für deutsche Behörden. Der Koordinationsrat der (russischen) Landsleute in Deutschland wurde 2007 nur einen Monat nach einem wegweisenden Erlass von Russlands Präsident Wladimir Putin ins Leben gerufen. Der russische Präsident initiierte eine Stiftung, die die Landsleute-Politik auf einen Namen bringt: "Russkij Mir", also zu Deutsch "Russische Welt".  Jilge: "'Ruskij Mir' vertritt eine Variante des russischen Nationalismus im Sinne einer 'russo-zentrischen Zivilisation‘'". "Die Landsleute-Politik soll die 'russische Welt' konsolidieren".

-> Der russische Kulturverein eines bekannten Rechtsextremisten aus Chemnitz engagiert sich in politisch heikler Mission.

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lesen longdesc= printer kommentar 2019-01-11 Die Welle 2.0: Brandenburger Lehrerin spielt "Black Mirror" im Unterricht nach – mit überraschendem Ergebnis

(Bento 11.01.2019)  Der Roman und der darauf basierende Film "Die Welle" sorgen seit den Achtzigern immer wieder für Aha-Erlebnisse in Klassenräumen. Die Geschichte des Lehrers, der seiner Schulklasse mit einem Experiment die Überzeugungskraft des totalitären Nazi-Regimes erklären will und dann die Kontrolle verliert, rüttelt auf.  Aber: "Die Welle" schaut zurück, während heute überall auf der Welt neue autoritäre Systeme entstehen, mit neuen Überwachungs- und Lenkungsmöglichkeiten. Wer sich kritisch äußert oder nur bei rot über die Straße geht, wird abgewertet.Die Frage, die sich viele beim Lesen solcher Nachrichten stellen, ist: Warum lassen Menschen das mit sich machen?  Die Antwort darauf suchte auch die 30-jährige Deutschlehrerin "Frau Schiller"*, die auf Twitter von einem Experiment berichtet. In ihrem Leistungskurs der 11. Klasse an einer Brandenburger Schule führte sie ein solches Punktesystem ein und zeigte den Schülerinnen und Schülern parallel dazu eine Folge der britischen Sci-Fi-Serie "Black Mirror". In der Episode "Abgestürzt" wird diese Idee des sozialen Punktesystems nämlich komplett durchgespielt. Ihr Fazit ist bedrückend:  Ein Leistungskurs voller cleverer, fast erwachsener Menschen ließ sich – sicherlich auch mir zuliebe – innerhalb von 24h in ein System drängen, das sie von Beginn an falsch fanden. Die Schüler haben (hoffentlich) ihre Lektion gelernt.

 
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lesen longdesc= printer kommentar 2019-01-11 Wie sich Krisen, Kriege und Katastrophen auf den Glauben auswirken

(Spiegel 2/2019) Eine liberale, offene Gesellschaft gesucht, in der Religion kaum eine Rolle spielt? Bitte schön, hier ist sie! Oder darf es eine repressive Theokratie sein, in der Eiferer ihre Mitbürger knechten? Voilà, haben wir parat.Eexistenzielle Bedrohungen wie Armut, Krieg oder fehlende Gesundheitsversorgung gehen oft einher mit einer stärkeren Bindung an Religion und Übernatürliches. Wenn der Staat versagt, so scheint es, bleiben oft nur Glaubensgemeinschaften, um Alten und Abgehängten Trost und Hilfe zu spenden. Derlei soziologische Beobachtungen kennt man aus sehr ungleichen Gesellschaften wie in den USA, wo sich Armut und Kirchen in starker Ausprägung finden. Shults und sein Team haben solche Daten gesammelt und im Auftrag der Norwegischen Forschungsstiftung für eine Simulation verwendet

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lesen longdesc= printer kommentar 2019-01-10 Die arme Kirche und das neue Sachsensofa

(SZO 10.01.2019) Es ist ein sehr ausgefallenes Möbelstück und seit Tagen wird darüber heftig diskutiert: das neue Sachsensofa. Für Wirbel sorgte zunächst aber erst einmal das gleichnamige Veranstaltungsformat, mit dem die katholische Kirche im Freistaat ihren Teil zu den mittlerweile ausufernden Dialogveranstaltungen beitragen will.So weit so gut. Zum Verhängnis wurde den Planern des Talkformats aber nicht nur ein Zuschuss aus dem Fördertopf „Weltoffenes Sachsen“. Noch schlimmer wurde es, als herauskam, wer alles auf dem Sachsensofa sitzen soll – oder besser, für wen bisher kein Platz reserviert ist.

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lesen longdesc= printer kommentar 2019-01-10 Umstrittene Kurse an der VHS Frankfurt / Main

(FAZ 09.01.2019) Nach bundesweiten Diskussionen streicht die Frankfurter Volkshochschule umstrittene Therapie-Kurse. Einigen Stadtverordneten gehen die Änderungen im VHS-Programm aber nicht weit genug. Noch immer gebe es in einer Institution, die laut Selbstverständnis für humanistische Ideale eintrete, Kurse, die „Esoterik statt Aufklärung“ böten. Die „Frankfurter“-Fraktion weist darauf hin, dass die VHS einen jährlichen städtischen Zuschuss von elf Millionen Euro für ihr Weiterbildungsangebot erhalte.

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lesen longdesc= printer kommentar 2019-01-04

Bhagwan-Jüngerin: Sie liebt den Guru noch immer

(SPON 18.12.2018) Vor 30 Jahren scharte der Guru Bhagwan Tausende Jünger um sich. An seiner Seite: seine Sekretärin Sheela Birnstiel. Für den Kult ging sie ins Gefängnis. Bis heute lässt sie diese Zeit nicht los. Anfang der Achtzigerjahre kaufte die gebürtige Inderin für den Guru Bhagwan Shree Rajneesh und seine Kommune ein riesiges Stück Land im US-Bundesstaat Oregon. Als seine Sekretärin machte sie aus der Steppe eine Stadt, Rajneeshpuram. Birnstiel wurde Bhagwans wichtigste Verbündete. Als Birnstiel Ende der Achtzigerjahre aus den Vereinigten Staaten in die Schweiz kam, hatte sie mehr als drei Jahre hinter Gittern verbracht. Sie änderte ihr Leben radikal: Krankenpflege statt Kommune. Vorher hatte sie es in den Dienst von Bhagwan gestellt, nun widmete sie es Alten und Kranken.Ihre Vergangenheit begleitet Birnstiel trotzdem bis heute. ( --> Infothek)

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lesen longdesc= printer kommentar 2019-01-02

Homöopathie im Kuhstall auf Vormarsch

(FP 02.01.2019) Einige vogtländische Milchviehhalter setzen seit Jahren alternative Medizin zur Behandlung ihrer Kühe ein. Einen ganz wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung trägt der Arbeitskreis Milch.  Bettina Dög, Mitarbeiterin der Service- und Informationsstelle des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, organisiert die Veranstaltungen. Sie sagt: "Alternative Medizin ist ein Thema, das in unsere Welt passt. Die Autorin ist der Meinung, dass die vogtländischen homöopathiebegeisterten Bauern dem Gesetzgeber mehrere Nasenlängen voraus sind. Redakteure vermutlich ebenso.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-12-31 Ein langer Weg aus der evangelischen Kirche heraus -wohin?

(VIDS 31.12.2018) Seit dem 1. Februar 1992 bin ich kein Pfarrer mehr. Einige Tage später habe ich die evangelisch-lutherische Kirche verlassen. Der Weg bis zu dieser Entscheidung war lang. Als ich mit 18 Jahren den Entschluss zum Theologiestudium fasste, blickte ich zurück auf eine glückliche Kindheit und Jugend. Ich hatte mich als Jugendlicher für ein Leben mit Jesus Christus entschieden. Und die Berufswahl "Pfarrer" wurde in dem gesellschaftlichen Umfeld, in dem ich lebte, als logische Konsequenz dieser Entscheidung verstanden. Seither begann für mich aber ein kompromisshaftes Leben, für das ich einen hohen Preis bezahlen musste. Ich mich jetzt noch mehr als zuvor damit auseinandersetzen, dass ich durch meine Berufsentscheidung auf den evangelischen Glauben festgelegt war und diesen Glauben in dem gesetzten Rahmen der zugehörigen Institution auch öffentlich repräsentieren musste. Solange ich Theologiestudent, Vikar und Pfarrer war, erlebte ich die Kirche ähnlich vielfältig, wie sie sich vor allem auf ihren Kirchentagen selbst präsentiert - nicht aber als bedrohlich. Das hat sich schnell geändert, nachdem ich die Kirche verlassen hatte und mich einer kleinen urchristlichen Gemeinschaft angeschlossen hatte.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-12-25 Über die Sehnsucht nach Heilsbringern

(FAZ 25.12.2018) Guttenberg, Schulz und Merz sind grundverschieden, haben aber alle drei einen kometenhaften Aufstieg – und zwei einen ebensolchen Abstieg – in der politischen Arena hingelegt, der so erstaunlich wie erklärungsbedürftig ist. Der Aufstieg des Freiherrn von und zu Guttenberg zum Star der deutschen Politik  war vor allem deshalb so phantastisch, weil der CSU-Politiker scheinbar mühelos die unterschiedlichsten Erwartungen erfüllte. Schulz verstand es,  die Rolle eines Mannes aus dem Volk zu spielen, der weiß, wo die Leute der Schuh drückt, und der ihre Sprache spricht. Guttenberg, Schulz und Merz eint, dass sie Projektionsflächen waren. Jeder konnte ihnen Hoffnungen und Verheißungen nach Wunsch zuschreiben. Eine davon war, dass sie anders wären als das Berliner Establishment.

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lesen longdesc= printer kommentar 2018-12-19 Facebook-Gründer Zuckerberg - Wie aus dem Digitalmessias ein Demokratiegefährder wurde

(SPON 04.12.2018) Neue Datenskandale zeigen, dass Mark Zuckerberg die Kontrolle über seinen Konzern verloren hat. 2018 ist ein desaströses Jahr – für Facebook und auch für seine Nutzer. Für einen Mann, der mit seinen Einblicken in das Leben der anderen zu einem der reichsten Menschen der Welt aufgestiegen ist, ist über seine eigenen Interessen erstaunlich wenig bekannt.Das ist kein Zufall, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will es so. Schon vor Jahren hat er zwar einmal erklärt, Privatsphäre sei als "soziale Norm" längst Geschichte, die Menschen würden sie im Zeitalter sozialer Netzwerke nicht mehr erwarten. Nur für Zuckerberg selbst gilt das nicht. In Palo Alto im Silicon Valley kaufte er vier Häuser auf, die an sein eigenes Grundstück grenzen, teils zum Vielfachen ihres Verkehrswerts, um die Privatsphäre seiner Familie zu schützen. Zuckerbergs wichtigste Maxime war schnelles Wachstum um fast jeden Preis. "Bewege dich schnell und zerstöre bestehende Dinge" war sein Firmenmotto,

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