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Stadträte werfen Evangelischem Schulverein Nähe zu Sekte vor / 2019-11-06 19:08:38 zurück


(FP 06.11.2019) Auf dem Grundstück der ehemaligen Artiseda-Textilfabrik in Limbach-Oberfrohna haben die Eigentümer Silke und Rico Wrzal noch viel vor. In etwa drei Jahren soll das Evangelische Schulzentrum in den Industriebau umziehen. Im Stadtrat kam es zu einer kontroversen Diskussion darüber, ob 500.000 Euro an Fördermitteln der Sächsischen Aufbaubank für die Stadt an den neuen Eigentümer ausgereicht werden sollen. Grund: Die Leipziger Freikirche C-3-Church (Pfingstbewegung) habe angefragt, ob sie das Artiseda-Gebäude nutzen könne. Die C-3-Church mit Sitz in Leipzig baut derzeit ein Standbein in Limbach-Oberfrohna auf und will in der Stadt regelmäßig Gottesdienste abhalten.


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2 Kommentar(e) gefunden


Kommentar von GAST vom 2019-11-06 09:28:20

Staatliche Fördermittel (->Steuergelder) für missionierende Gemeinschaften, egal welchen Glaubens, bereitzustellen, ist unangebracht. Die im GG verankerte Trennung von Staat und Kirche sollte endlich mit aller Konsequenz vollzogen werden. Leider scheint das auch heute noch illusorisch zu sein. Die Praxis, dass in Deutschland Konfessionslose im 21. Jh. noch immer zur Finanzierung irgendwelcher irrationaler Weltsichten zur Kasse gebeten werden, ist nicht mehr zeitgemäß, der zunehmende Einfluss auf Bildung und Erziehung mit staatlicher Unterstützung nicht mehr akzeptabel.


Kommentar von GAST vom 2019-11-06 19:08:38

Der Begriff "Sekte" ist umgangssprachlich negativ besetzt und sagt eigentlich nichts über die tatsächlichen Aktivitäten und Strukturen einer Gruppe aus. Die Verwendung dieses Begriffes sollte stets gut überlegt werden.

 


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