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Vogtländische Informations- und Dokumentationsstelle destruktive Kulte / Psychoszene / Esoterik





Autor / Datum / Thema /Status Neumaier, Bnejamin / 2018-03-29 19:58 / Diagnose per Pendel - Heilpraktiker verschuldet Tod einer Frau / PUBLIC printer beenden
Zusammenfassung
(Kelheim 29.03.2018)  Den Blick ins Leere gerichtet, in sich zusammengesunken, die Hände unter dem Tisch verschränkt – regelrecht apathisch nahm der verurteilte Heilpraktiker aus dem Landkreis Kelheim am Freitag seinen Urteilsspruch hin: Fahrlässige Tötung. Zwei Jahre und drei Monate Gefängnis und ein fünfjähriges Berufsverbot lautete das Urteil am Kelheimer Amtsgericht. Vorgeworfen wurde dem studierten Apotheker und Heilpraktiker, den Tod einer 46-jährigen Krebspatientin aus Österreich durch falsche Behandlung verschuldet zu haben. 2008 hatte die mittlerweile Verstorbene und damals 41-jährige Frau die Diagnose Brustkrebs erhalten. Die Mediziner einer Klinik rieten zur sofortigen Entfernung einer Brust. Doch die Österreicherin wollte sich Anfang Januar 2009 bei dem Heilpraktiker eine zweite Meinung einholen. Per Auspendeln (!!)  kam dieser zu dem Schluss, dass es sich um keinen Krebs und keinen Tumor handle. Vorerst wird der Mann auch weiter praktizieren. Sein Berufsverbot greift erst beim endgültigen Abschluss des Prozesses. Und gegen das Urteil des Kelheimer Amtsgerichts gibt es die Rechtsmittel der Berufung und Revision.

 

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Bibliographie

Mittelbayrische 29.03.2018 / https://www.mittelbayerische.de/region/kelheim-nachrichten/heilpraktiker-verschuldet-tod-einer-frau-21029-art1623676.html




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